Microsoft-Deutschlandchefin Agnes Heftberger plant bereits drei Rechenzentren in NRW, nun kommt ein Viertes hinzu. Ihr Konzern könnte bis zu einer Milliarde Euro investieren und Jobs schaffen. Kritiker sind wegen des hohen Energiebedarfs besorgt.
01.07.2026, 15.21 Uhr
„Strategisch wichtige Cloud- und KI-Region“: Microsoft-Deutschlandchefin Agnes Heftberger hebt NRW als Rechenzentrums-Standort wegen der hohen KI-Nachfrage zahlreicher Industriekonzerner hervor
Microsoft unterzeichnete einen Kaufvertrag für ein Grundstück, das bislang landwirtschaftlich genutzt wird. Es ist nach Angaben der Stadt 23 Hektar groß. Der Kaufvertrag steht allerdings unter dem Vorbehalt der Baugenehmigung. Das Rheinische Revier ist die Kohle-Abbauregion westlich von Köln, die wegen des Kohle-Ausstiegs im Umbruch ist und vor einer ungewissen Zukunft steht. Die Microsoft-Investitionen stärken nun die Hoffnung auf Arbeitsplätze vor Ort.
Die Investitionssumme wurde nicht mitgeteilt, es könnte ein hoher dreistelliger Millionen-Euro-Betrag sein oder vielleicht sogar etwa eine Milliarde Euro. Für die drei anderen, 2024 eingeleiteten Vorhaben für Rechenzentren investiert Microsoft 3,2 Milliarden Euro. Von diesem Betrag fließt aber noch Geld ab für eine Kapazitätserweiterung eines bereits bestehenden Frankfurter Microsoft-Standorts und für Schulungsprogramme, um den Umgang der Öffentlichkeit mit künstlicher Intelligenz zu verbessern.








