Rieder-Fehlschuss in Durchgang zweiAls letztes europäisches Team stieg die Schweiz ins Sechzehntelfinale ein. Gegen Algerien ging es für die Mannschaft von Trainer Murat Yakin darum, die Serie aus drei aufeinanderfolgenden WM-Achtelfinals zu erweitern - und das erste WM-K.-o.-Runden-Spiel seit 1938 zu gewinnen. Dafür nahm der Coach zwei Veränderungen im Vergleich zum 2:1 am letzten Gruppenspieltag gegen Kanada vor. Ndoye ersetzte Sow, und Zakaria startete für Jaquez hinten rechts, der nach seinen muskulären Problemen nicht rechtzeitig fit geworden war.Algerien-Coach Vladimir Petkovic, selbst Schweizer und langjähriger Nationaltrainer der Nati, wechselte nach dem wilden 3:3 gegen Österreich, das am Ende Rang 3 und damit die Qualifikation für die K.-o.-Runde sicherte, dreimal. Zidane war zurück im Tor und ersetzte dort Benbout. Zudem begannen Ait Nouri und Zerrouki für Hadjam und Gouiri.Embolo eröffnet das DuellUnd die Wüstenfüchse kamen besser in die Partie. Die Petkovic-Elf störte den Aufbau der Schweizer früh und eroberte so immer wieder den Ball. Annäherungen blieben zunächst aber noch ohne echte Gefahr, bis plötzlich auf der Gegenseite der erste richtig gute Angriff saß. Manzambi setzte zu einem starken Solo an und legte mit seinem bereits fünften WM-Scorerpunkt auf für Embolo, der nur noch einschieben musste (11.).Damit meldete sich die Nati im Spiel an und übernahm ab sofort die Kontrolle. Viele Angriffe liefen über den sehr auffälligen und engagierten Manzambi, den Algerien immer erst in höchster Not zu fassen bekam. Dennoch dauerte es bis zur 37. Minute, bis es mal wieder gefährlich wurde. Einen Vargas-Freistoß auf den Kopf von Zakaria setzte der Ex-Gladbacher knapp drüber.Kurz vor der Pause kam das sehr variable Algerien nochmal zurück und wollte noch vor der Pause den Ausgleich erzielen. Ein Abschluss von Chaibi in die Arme von Kobel (43.) und einer von Maza knapp vorbei (45.+2) blieben aber die einzigen guten Annäherungen, bevor es in die Kabinen ging.Rieders Fehlschuss ändert nichtsDanach folgte der zweite Dämpfer für die Algerier schnell. Kaum angepfiffen, spielte Belghali Ndoye die Kugel genau in die Füße, der dann links unten auf 2:0 stellte (46.) - bereits das zweite Tor für die Schweiz in der ersten Minute der zweiten Hälfte bei dieser WM. Das gelang noch keinem anderen Team jemals.Danach war von Algerien plötzlich überhaupt nichts mehr zu sehen. Als sei der Stecker gezogen worden, wurde die Offensive komplett abgemeldet. Stattdessen hatte der eingewechselte Rieder zweimal die Entscheidung auf dem Fuß. Doch in der 75. Minute wurde sein Schuss noch geblockt, und in der 81. spielte er komplett frei vor dem Tor dem bereits geschlagenen Zidane den Ball in die Arme.Auch wenn der ebenfalls eingewechselte Hadj Moussa auf der Gegenseite noch einmal Kobel zu einer Flugeinlage zwang (88.) und auf der Gegenseite ein Ndoye-Abschluss von Zidane gehalten wurde, blieb es am Ende beim hochverdienten 2:0 für die Nati. Im Achtelfinale am kommenden Dienstag (22 Uhr) treffen die Eidgenossen auf den Gewinner der Partie zwischen Kolumbien und Ghana. Gespielt wird erneut in Vancouver.
Ndoye entscheidet ganz früh: Die Schweiz zieht gegen Algerien erneut ins Achtelfinale ein
Rieder-Fehlschuss in Durchgang zweiAls letztes europäisches Team stieg die Schweiz ins Sechzehntelfinale ein. Gegen Algerien ging es für die Mannschaft von Trainer Murat Yakin darum, die Serie aus drei aufeinanderfolgenden WM-Achtelfinals zu erweitern - und das erste WM-K.-o.-Runden-Spiel seit 1938 zu gewinnen. Dafür nahm der Coach zwei Veränderungen im Vergleich zum 2:1 am letzten Gruppenspieltag gegen Kanada vor. Ndoye ersetzte Sow, und Zakaria startete für Jaquez hinten rechts, der nach seinen muskulären Problemen nicht rechtzeitig fit geworden war.Algerien-Coach Vladimir Petkovic, selbst Schweizer und langjähriger Nationaltrainer der Nati, wechselte nach dem wilden 3:3 gegen Österreich, das am Ende Rang 3 und damit die Qualifikation für die K.-o.-Runde sicherte, dreimal. Zidane war zurück im Tor und ersetzte dort Benbout. Zudem begannen Ait Nouri und Zerrouki für Hadjam und Gouiri.Embolo eröffnet das DuellUnd die Wüstenfüchse kamen besser in die Partie. Die Petkovic-Elf störte den Aufbau der Schweizer früh und eroberte so immer wieder den Ball. Annäherungen blieben zunächst aber noch ohne echte Gefahr, bis plötzlich auf der Gegenseite der erste richtig gute Angriff saß. Manzambi setzte zu einem starken Solo an und legte mit seinem bereits fünften WM-Scorerpunkt auf für Embolo, der nur noch einschieben musste (11.).Damit meldete sich die Nati im Spiel an und übernahm ab sofort die Kontrolle. Viele Angriffe liefen über den sehr auffälligen und engagierten Manzambi, den Algerien immer erst in höchster Not zu fassen bekam. Dennoch dauerte es bis zur 37. Minute, bis es mal wieder gefährlich wurde. Einen Vargas-Freistoß auf den Kopf von Zakaria setzte der Ex-Gladbacher knapp drüber.Kurz vor der Pause kam das sehr variable Algerien nochmal zurück und wollte noch vor der Pause den Ausgleich erzielen. Ein Abschluss von Chaibi in die Arme von Kobel (43.) und einer von Maza knapp vorbei (45.+2) blieben aber die einzigen guten Annäherungen, bevor es in die Kabinen ging.Rieders Fehlschuss ändert nichtsDanach folgte der zweite Dämpfer für die Algerier schnell. Kaum angepfiffen, spielte Belghali Ndoye die Kugel genau in die Füße, der dann links unten auf 2:0 stellte (46.) - bereits das zweite Tor für die Schweiz in der ersten Minute der zweiten Hälfte bei dieser WM. Das gelang noch keinem anderen Team jemals.Danach war von Algerien plötzlich überhaupt nichts mehr zu sehen. Als sei der Stecker gezogen worden, wurde die Offensive komplett abgemeldet. Stattdessen hatte der eingewechselte Rieder zweimal die Entscheidung auf dem Fuß. Doch in der 75. Minute wurde sein Schuss noch geblockt, und in der 81. spielte er komplett frei vor dem Tor dem bereits geschlagenen Zidane den Ball in die Arme.Auch wenn der ebenfalls eingewechselte Hadj Moussa auf der Gegenseite noch einmal Kobel zu einer Flugeinlage zwang (88.) und auf der Gegenseite ein Ndoye-Abschluss von Zidane gehalten wurde, blieb es am Ende beim hochverdienten 2:0 für die Nati. Im Achtelfinale am kommenden Dienstag (22 Uhr) treffen die Eidgenossen auf den Gewinner der Partie zwischen Kolumbien und Ghana. Gespielt wird erneut in Vancouver.














