Krankmeldung, Befristung, Steuern: welche Verschlechterungen die Bundesregierung für die arbeitende Bevölkerung beschlossen hat.
Kranke Regelungen könnten bald unnötig Wartezimmer füllen
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Anja Thiemann ist Allgemeinärztin in einer Praxis in Berlin-Lichtenberg. Es kann gut sein, dass ab 2027 noch mehr Patient:innen in ihre Akutsprechstunde kommen als jetzt schon. „Das Patientenaufkommen wird steigen, aber eben nicht sinnhaft“, sagt Thiemann, die auch stellvertretende Vorsitzende des Hausärzteverbandes Berlin und Brandenburg ist, der taz.
Laut dem Koalitionsbeschluss im sogenannten Reformpaket vom Donnerstag soll die telefonische Krankschreibung abgeschafft werden, Patient:innen müssen sich dann schon vom ersten Tag der Krankheit an eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) beim Arzt ausstellen lassen – persönlich.











