In den USA mehren sich die Anzeichen, dass der Technologie-Sektor noch näher an den Staat heranrückt. Sam Altman, CEO des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, hat die Möglichkeit in den Raum gestellt, dass die US-Regierung eine fünfprozentige Beteiligung an seinem Unternehmen übernehmen könnte. Das 852 Milliarden Dollar schwere KI-Start-up versucht mit diesem Schritt lauf der Financial Times (FT), politische Hürden dadurch zu überwinden, dass das Unternehmen der Regierung eine finanzielle Beteiligung am Erfolg in Aussicht stellt. OpenAI und Anthropic mussten kürzlich aufgrund von US-amerikanischen Kontrollen die Veröffentlichung ihrer hochmodernen Modelle verzögern. Gleichzeitig befürworten einige Republikaner und Berater von Präsident Donald Trump eine deutlich strengere Regulierung des Sektors. Politiker fürchten, dass der Verlust von Millionen von Arbeitsplätzen droht, während nur einige wenige von den astronomischen Börsennotierungen profitieren.

Erste Gespräche zwischen OpenAI und Regierungsvertretern sollen laut FT bereits laufen - darunter mit dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump, Handelsminister Howard Lutnick und Finanzminister Scott Bessent. Auch mit dem demokratischen Senator Bernie Sanders soll gesprochen worden sein. Sanders will die staatliche Beteiligung von fast der Hälfte aller amerikanischen KI-Unternehmen.