Traumhafte Sandstrände und malerische Buchten – für viele ist das Italien im Sommer. Doch längst prägen auch überfüllte Küsten das Bild: Der Andrang belastet die Umwelt und sorgt für Sicherheitsprobleme. Obwohl Italiens Meer traditionell als Gemeingut gilt, begrenzen immer mehr Gemeinden den Zugang zu besonders sensiblen Stränden, um ihre Küsten zu schützen.Tägliche Limits, Online-Buchungen, QR-Codes, Umwelttickets oder Einlasskontrollen am Mittelmeer – an vielen Orten gibt es Auflagen. Eine Aufstellung der Zeitung „Il Messaggero“ hilft, den Überblick zu behalten, was man bedenken muss – abgesehen von den immer weiter steigenden Kosten für Liegestuhl und Sonnenschirm. Eine Auswahl. Baia del Silenzio (Sestri Levante) Als einen der reizvollsten Liguriens und einen der wenigen in Italien, der direkt im historischen Ortskern eines Dorfes eingebettet sei, beschreibt das Blatt den Strand von Portobello in der Baia del Silenzio. Dort gelte seit dem 1. Juli bis zum 31. August ein begrenztes Kontingent, am Strand dürften sich maximal 450 Personen gleichzeitig aufhalten.Der Eintritt bleibe kostenlos und eine Reservierung sei nicht erforderlich. Die Kontrollen werden demnach von 8:30 bis 17:30 Uhr durchgeführt, der Zugang werde durch drei Eingänge geregelt. La Pelosa (Stintino) La Pelosa gilt als eines der Wahrzeichen Sardiniens. Klares Wasser, hellster Sand und flache Meeresböden haben den Strand dem Bericht zufolge zu einem der meistfotografierten Strände Italiens gemacht. Doch die Touristenmassen seien zu viel geworden.Für die diesjährige Saison gelte daher noch bis 15. Oktober eine Pflicht, im Voraus zu buchen. Es gebe 1500 Plätze pro Tag, das Ticket koste 3,50 Euro pro Person. Kinder unter 12 Jahren erhalten freien Eintritt. Jede Buchung könne maximal vier Personen umfassen. Cala Brandinchi (San Teodoro) Im Nordosten Sardiniens gelegen und auch bekannt als das „kleine Tahiti“, gehört Cala Brandinchi dem Bericht zufolge zu den am häufigsten besuchten Stränden in der Region. Bis zum 30. September ist der Zutritt demnach auf 1447 Personen pro Tag begrenzt. Tickets müssen reserviert werden. Der Umweltbeitrag beläuft sich auf zwei Euro für Besucher. Für Einwohner, Kinder unter 12 Jahren und Menschen mit Behinderung ist der Zutritt frei. Ohne Reservierung ist der Zugang sowohl vom Land als auch vom Meer aus verboten. Lu Impostu (San Teodoro) Für den ebenfalls in San Teodoro gelegenen Strand von Lu Impostu gelten dem Bericht zufolge die gleichen Zugangsvoraussetzungen, es finden aber mehr Besucher Platz: 3352 Personen pro Tag. Die Reservierung muss demnach online oder per App erfolgen. Ein generierter QR-Code müsse am Eingang vorgezeigt werden. Tuerredda (Teulada) Als einen der ikonischsten Strände im Süden Sardiniens bezeichnet „Il Messaggero“ Tuerredda (Bild oben). Auch hier gilt: Reservierung ist Pflicht, sie kann ab 8 Uhr des Vortags getätigt werden. Pro Tag stehen demnach bis zum 15. Oktober 1100 Plätze zur Verfügung. Das Tagesticket kostet demnach drei Euro pro Person. Die QR-Codes werden von 8 bis 18 Uhr kontrolliert. Cala Goloritzé (Baunei) Als einer der am stärksten geschützten Strände Sardiniens gilt Cala Goloritzé. Der Zugang ist kontingentiert und lässt sich nicht spontan planen: Man muss dem Bericht zufolge online oder über die App Heart of Sardinia buchen.Die maximale Kapazität beträgt 250 Personen gleichzeitig. Das Ticket kostet sieben Euro und ist für Kinder bis fünf Jahre und Einwohner der Gemeinde Baunei kostenlos. Der Zugang erfolgt über einen Wanderpfad; das Anlanden vom Meer ist nicht gestattet. Cala Coticcio (Caprera) Cala Coticcio auf der Insel Caprera ist dem Bericht zufolge einer der empfindlichsten Strände des Archipels La Maddalena. Hier genügt es nicht, einen Einlass zu buchen: Der Zugang ist nur mit einer zugelassenen Führung erlaubt. Lokale Quellen geben ein Limit von 60 Personen pro Tag an, aufgeteilt in Schichten, mit Zugang in Begleitung einer Führung und einem Umweltticket von 3 Euro, das nicht im Preis des Ausflugs enthalten ist. (lem)Hinweis: Teile dieses Textes wurden mithilfe von KI übersetzt und von der Redaktion geprüft und überarbeitet.
Preise, Buchung, Kontrollen: An diesen Stränden in Italien braucht man jetzt ein Ticket
Einfach in den Sand legen und die Sonne genießen? In Italien ist das vielerorts längst Geschichte. An immer mehr Küstenabschnitten gibt es Auflagen. Ein Medienbericht hilft, den Überblick zu behalten.






