Korruptionsverdacht : Durchsuchung wegen Tickets für EM 202402.07.2026, 15:34Lesezeit: 1 Min.Die Gastgeberstädte der Euro 2024 sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Es geht um Kartenkontingente der Kommunen. Auch in Frankfurt haben Ermittler ein Amt durchsucht.Die Stadt Frankfurt hat Durchsuchungen im Sportamt der Stadt bestätigt. Sie stehen im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen „mutmaßlich gewährter, nicht genehmigter Vorteile, unter anderem in Form eines Länderspielbesuchs“. Es geht dabei um Kartenkontingente für die Fußball-Europameisterschaft 2024, für die den Gastgeberstädten ein Vorkaufsrecht gewährt worden war. Im Fokus der Ermittlungen steht die Euro 2024 GmbH, ein für die Organisation des Turniers gegründetes Joint Venture des Deutschen Fußball-Bunds (DFB) und des europäischen Fußballverbands UEFA, das von Frankfurt aus gearbeitet hat. Deshalb gab es auch beim DFB eine Hausdurchsuchung in der Angelegenheit.Einen konkreten Verdacht des Missbrauchs gibt es offensichtlich im Fall eines ehemaligen Beschäftigten der Stadt Gelsenkirchen. Zu den Gründen für die Durchsuchung im Sportamt der Stadt machte die Stadt mit Verweis auf laufende Ermittlungen keine Angaben. Sie habe den Behörden volle Kooperation zugesichert. Offensichtlich seien Durchsuchungen in allen zehn EM-Gastgeberstädten angeordnet worden. In Frankfurt habe die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Bochum und dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen Amtshilfe geleistet. In Frankfurt fanden vor zwei Jahren fünf Spiele statt, darunter das Spiel zwischen Gastgeber Deutschland und der Schweiz.
Fußball-EM 2024: Korruptions-Razzia in Frankfurt wegen Kartenkontingent
Die Gastgeberstädte der Euro 2024 sind ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Es geht um Kartenkontingente der Kommunen. Auch in Frankfurt haben Ermittler ein Amt durchsucht.










