PfadnavigationHomeSatireArtikeltyp:SatireVolksnaher KanzlerUm Tweet-Panne gutzumachen – Merz reist zum WM-AchtelfinaleStand: 10:42 UhrLesedauer: 2 MinutenDer Bundeskanzler ist bestens vorbereitet.Quelle: Michael Kappeler/dpa/picture alliance; Serghei Platonov/Zoonar/picture alliance; Montage: GLASAUGEFriedrich Merz beweist, dass er doch ein Gespür für die Stimmung im Land hat: Als Entschuldigung für seinen Tweet nach dem Spiel gegen Paraguay will der Bundeskanzler die DFB-Elf nun im WM-Achtelfinale vor Ort anfeuern.Auch wenn das Ausscheiden schmerzt: Was für ein Spiel“, postete Friedrich Merz kurz nach dem Elfmeterschießen gegen Paraguay in Richtung DFB-Elf, „mit eurem Einsatz und Teamgeist bei dieser WM habt ihr unser Land begeistert. Wir sind stolz auf euch.“ Glücklicherweise hat der Bundeskanzler inzwischen eingesehen, dass er mit seinem Tweet auf dem Kurznachrichtendienst X kein glückliches Händchen bewies – bei vielen irritierten Deutschen war der Eindruck entstanden, dass Merz keinerlei Gespür für die Stimmung im Land und in der Nationalmannschaft hat.Merz demonstriert Volksnähe„So etwas möchte ich mir auf keinen Fall nachsagen lassen“, erklärte der 70-Jährige jetzt im pinkfarbenen Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Dass er das topaktuelle Leibchen der Mannschaft trage, habe einen ganz besonderen Grund, ließ der Kanzler durchblicken: Zum Zeichen dafür, dass er sehr wohl wie jeder andere hart arbeitende Bundesbürger ein flammendes Interesse für die Geschicke der DFB-Elf habe, werde er das Team beim nächsten WM-Spiel in den USA höchstpersönlich anfeuern.Lesen Sie auchEr gehe davon aus, dass die Jungs mit dem Adler auf der Brust dank ihres Einsatzes und Teamgeistes das Achtelfinale überstehen werden, zeigte sich der Bundeskanzler mit lauten „Deutschland vor, noch ein Tor“- und „Defense!“-Rufen zuversichtlich. Stirnrunzelnden Pressevertretern, die auf die Formulierung des schmerzvollen Ausscheidens in seinem X-Tweet hinwiesen, antwortete der Kanzler jovial: „Wo ich schon mal so volksnah bin, kann ich zugeben: Das hatte sich auf meine Hämorrhoiden bezogen.“Volles Vertrauen in den DFBAuf die Frage, wie er sich nun das weitere Schicksal der deutschen Elf und des Bundestrainers vorstelle, gab Merz geistesgegenwärtig zurück: „Ich hoffe nicht, dass wir im WM-Viertelfinale auf Italien treffen, aber ich bin sicher, dass sich der Jogi Löw da schon etwas einfallen lässt.“Lesen Sie auchFolgen Sie GLASAUGE trotzdem auf Facebook oder Instagram – und verpassen Sie künftig keine Scherzartikel und Zusatzsatiren!