Im Zusammenhang mit der Hitzewelle sind in Spanien im Juni nach Behördenangaben mehr als tausend Todesfälle verzeichnet worden. Mindestens 1028 Todesfälle im vergangenen Monat seien auf die extremen Temperaturen zurückzuführen, erklärte das Gesundheitsinstitut Carlos III. am Mittwoch.Das sind mehr als doppelt so viele Hitzetote wie im Vorjahresmonat, als 407 Sterbefälle registriert wurden. Die Schätzung basiert auf einer Datenbank, mit der die aktuellen täglichen Sterbefälle mit statistischen Daten aus der Vergangenheit abgeglichen werden. Das erste Halbjahr 2026 war nach Angaben der nationalen Wetterbehörde Aemet das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen in Spanien. Am vergangenen Montag und Dienstag waren mit Durchschnittstemperaturen von über 28 Grad die bisher wärmsten Juni-Tage in Spanien verzeichnet worden.Spanien gehört Klimawissenschaftlern zufolge zu den Ländern, die am stärksten unter der fortschreitenden Erderwärmung leiden. In den vergangenen Jahren nahmen die Häufigkeit und Intensität der dortigen Hitzewellen zu.
Spanien: Über 1000 Hitzetote im Juni 2026 registriert
Das erste Halbjahr 2026 war das heißeste seit Beginn der Aufzeichnungen. Bei Durchschnittstemperaturen von zum Teil 28 Grad starben deutlich mehr Menschen als normalerweise im Juni.













