40 Grad Celsius in Bilbao: Hohe Temperaturen im Norden Spaniens

In Spanien sind nach Behördenangaben im vergangenen Monat 101 Menschen im Zusammenhang mit der Hitze im Land gestorben – ein Höchststand seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren.

»Diese Zahl ist 3,6 Mal höher als die Durchschnittszahl der Hitzetoten im Mai im vergangenen Jahrzehnt«, erklärte das spanische Gesundheitsministerium. Es betonte »die bedeutenden Auswirkungen von Hitze-Episoden sogar schon vor Sommerbeginn«.

Bei den Angaben zu den Hitzetoten handelt es sich um Schätzungen, die sich auf ein System namens Momo stützen. Dieses sammelt die tägliche Zahl der Todesfälle in Spanien und gleicht sie mit der auf Grundlage historischer Daten eigentlich zu erwartenden Todesfälle ab.

Im Mai waren in mehreren spanischen Städten Temperaturrekorde gemessen worden. Insbesondere in Nordspanien habe es über mehrere Tage hinweg »für einen Mai außergewöhnlich hohe Temperaturen« gegeben, teilte der nationale Wetterdienst Aemet mit.