PfadnavigationHomeSportFußballWMNationalmannschaftHummels räumt bei Forderung nach Nagelsmann-Rauswurf auch persönliches Motiv einStand: 09:21 UhrLesedauer: 2 MinutenNach dem Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft wird über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer diskutiert. Aus Sicht von Mats Hummels wäre eine Veränderung angebracht. Wer Hummels’ Favorit für die Position ist, sehen Sie im Video.Deutschland hat zum dritten Mal in Folge ein WM-Achtelfinale verpasst. Mats Hummels fordert die Ablösung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Auch seine persönliche Ausbootung von 2024 durch Nagelsmann spricht er an.Der frühere Weltmeister Mats Hummels hat sich nach dem deutschen WM-Scheitern klar für eine Ablösung von Julian Nagelsmann als Bundestrainer der Fußball-Nationalmannschaft ausgesprochen. „Wenn man die ganze Faktenlage sieht, dann würde ich sagen, es muss sich auf der Trainerposition was ändern“, sagte der 37-Jährige als Experte bei MagentaTV.Hummels betonte, dass er aufgrund seiner persönlichen Vergangenheit mit Nagelsmann „in eine emotionale Richtung gedrängt“ sei. Der damalige Verteidiger von Borussia Dortmund war von Nagelsmann nicht für die Heim-Europameisterschaft 2024 nominiert worden. „Da ist nicht alles sehr fair und ehrlich mit mir gelaufen. Das müssen wir, glaube ich, irgendwann mal in einem privaten Gespräch ausräumen.“ Dies sei bislang nicht geschehen.Hummels’ Kritik am Verhalten beim ElfmeterschießenHummels bewertete den Auftritt von Nagelsmann nach dem Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay im Elfmeterschießen als „zu schmallippig“, zudem sei der Trainer „manchmal ein bisschen patzig“ rübergekommen. „Das lässt sich nicht von der Hand weisen“, meinte Hummels. „Ich glaube, das ist eine große Baustelle, die er auch in den nächsten Jahren für sein Trainer-Dasein verbessern muss – vor allem auf so einer großen Bühne, wenn du Nationaltrainer bist.“ Gleichzeitig gestand der Weltmeister von 2014 zu, dass man im Moment des WM-Aus eigentlich nichts richtig machen könne.Kritik übte Hummels auch am Verhalten von deutschen Spielern, die sich nicht fürs Elfmeterschießen gemeldet hatten. Dass Verteidiger Jonathan Tah als sechster Schütze den ersten Elfmeter seiner Profikarriere habe schießen müssen, „weil alle anderen nicht mehr wollten, ist leider bezeichnend“, sagte Hummels. „Das fand ich tatsächlich ein bisschen schade.“Lesen Sie auchAuch das gehört vermutlich in die Aufarbeitung nach dem Debakel: Denn im Land des viermaligen Weltmeisters Deutschland müssen sich Experten, Fans und DFB-Bosse eingestehen: Es gibt zu wenig Akteure von internationalem Topformat – und zu viele Scheinriesen. „Es fehlt an mehreren Ecken. Es fehlt die individuelle Klasse auf den meisten Positionen. Auf ganz wenigen haben wir sie“, sagte Hummels, Mitglied der Weltmeister-Mannschaft von 2014.jb mit dpa
WM 2026: Nagelsmann-Rauswurf gefordert – Hummels räumt auch persönliches Motiv ein - WELT
Deutschland hat zum dritten Mal in Folge ein WM-Achtelfinale verpasst. Mats Hummels fordert die Ablösung von Bundestrainer Julian Nagelsmann. Auch seine persönliche Ausbootung von 2024 durch Nagelsmann spricht er an.














