Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft fährt bei der WM schon nach der ersten K.-o.-Runde nach Hause, der angezählte Julian Nagelsmann will dennoch Bundestrainer bleiben. Der 38-Jährige erklärte nach dem 3:4 gegen Paraguay im Elfmeterschießen noch im Stadion von Foxborough seine Bereitschaft, im Amt zu bleiben. „Ich möchte es weitermachen. Ich stehe bereit, wenn man das möchte“, sagte Nagelsmann bei MagentaTV. Sein Vertrag mit dem DFB läuft noch bis nach der EM 2028.Kapitän Kimmich nach WM-Aus: Kein Rücktritt beim DFBNationalmannschaftskapitän Joshua Kimmich hat nach der dritten enttäuschenden Weltmeisterschaft in Serie einen Rücktritt ausgeschlossen. „Ich werde immer die Power haben für einen neuen Anlauf. Was ich niemals tun werde ist: aufgeben“, sagte der 31 Jahre alte Fußball-Profi bei Magenta TV nach dem völlig unerwarteten Ausscheiden im Sechzehntelfinale gegen Paraguay.Wie schon nach dem Aus in der Gruppenphase in Katar bei der vorausgehenden WM fand der Bayern-Profi deutliche und reflektierte Worte. Es sei „schon so, dass man hier antritt und Deutschland stolz machen will“, sagte Kimmich. Als Kind erinnere er sich an Finals oder Halbfinals für das DFB-Team. Das wolle man auch der aktuellen Generation geben. Klopp zur Bundestrainer-Frage: „Nicht der Moment“Jürgen Klopp wehrt sich nach dem enttäuschenden deutschen WM-Aus gegen eine Bundestrainer-Debatte um seine Person. „Ich verstehe, dass mein Name genannt wird. Aber es ist nicht der Moment. Es gibt dazu nichts zu sagen“, sagte die Trainer-Ikone bei MagentaTV. Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte direkt nach dem Spiel betont, er stehe weiter zur Verfügung. Die Entscheidung liegt nach dem Scheitern im Sechzehntelfinale gegen Paraguay nun beim Deutschen Fußball-Bund (DFB). Der Vertrag von Nagelsmann läuft noch bis 2028.„Vollskandal“: Aberkanntes DFB-Tor sorgt für ÄrgerDas aberkannte Tor von Jonathan Tah im Sechzehntelfinale der Fußball-WM gegen Paraguay zum 2:1 wegen eines angeblichen Foulspiels sorgt für Ärger und Diskussionen. „Das ist nicht nur ein Skandal, das ist ein Vollskandal“, sagte Nagelsmann im ZDF: „Das ist nicht mal ansatzweise ein Foulspiel.“ Bei MagentaTV hatte er die Entscheidung zuvor als „Witz“ bezeichnet.Was war passiert? Nach einer Ecke köpfte Tah Deutschland zur 2:1-Führung. Doch dann griff der VAR, um den es bei der WM bislang relativ wenig Ärger gab, wegen eines angeblichen Stoßes von Waldemar Anton gegen Paraguays Keeper Orlando Gill ein. Nachdem der Unparteiische Jalal Jayed aus Marokko einen Hinweis aufs Ohr bekommen und sich die Aktion noch einmal am Monitor angesehen hatte, entschied er auf Foulspiel.Paraguay-Keeper über DFB-Schützen: „Jedes Detail analysiert“Orlando Gill entschärfte zunächst die Elfmeter von Kai Havertz und Nick Woltemade - und brachte schließlich Jonathan Tah so aus dem Konzept, dass dieser den Ball weit über das Tor in den Abendhimmel von Massachusetts jagte. Mit insgesamt drei vereitelten Strafstößen avancierte Paraguays Torhüter im Sechzehntelfinale der Fußball-WM zum großen Deutschland-Schreck.Auf die Frage, ob der Erfolg reine Intuition oder akribische Vorbereitung gewesen sei, erklärte der 26-Jährige der Zeitung „ABC“ nach dem 4:3 im Elfmeterschießen gegen Deutschland: „Ich habe jeden Spieler, jeden Aspekt, jedes Detail analysiert, und Gott sei Dank konnte ich zwei Elfmeter halten, was für die Qualifikation entscheidend war.“
WM 2026: Kritik-Lawine nach DFB-Aus – „Offensichtlich ist es der Trainer“
Erster Rücktritt aus DFB-Team nach Paraguay-Pleite +++ Noch kein DFB-Statement zu Nagelsmann +++ Merz kontert Spott über seine Reaktion nach deutschem WM-Debakel +++ Der Newsblog.












