Ausstellung über Migration und Mobiliar: Existenzen im Dazwischen
Eine Berliner Ausstellung erzählt Migrationsgeschichte über Radios und provisorische Betten. Wohnen wird Ausdruck von Ankommen, Ausharren, Träumen.
Wohnraum einer großen Familie aus dem Kosovo im Behelfsheim für Flüchtlinge und Obdachlose
Martin Rosswog und VG Bild-Kunst 2026 Bonn
Gleich zu Beginn der Ausstellung wird Kyriakos Ch., der als einer der ersten griechischen Arbeitsmigranten Ende der 1950er Jahre in Berlin ankam, zitiert: „Ich schlief bei den Nonnen, dann bei einer deutschen Oma, deren Klavier ich im Winter verfeuerte.“ Zeitungsartikel aus den 1960er Jahren stützen den persönlichen Eindruck, berichten ebenfalls von der schwierigen Wohnsituation und titeln mit Schlagworten wie „Gastarbeiter-Slum“ oder „Hundestall als Wohnung“.









