Vor dem geplanten Börsengang des deutsch-französischen Rüstungskonzerns KNDS haben mögliche Investoren einem Zeitungsbericht zufolge offenbar Zweifel an den Preisvorstellungen der Alteigentümer angemeldet.Der Panzerbauer tue sich schwer, Investoren von einem Börsengang mit einer Unternehmensbewertung von über zwölf Milliarden Euro zu überzeugen, berichtete die „Financial Times“ am Dienstag. Einige Investoren hätten KNDS in Vorgesprächen mitgeteilt, dass sie glauben, das Unternehmen werde bei dem für Juli geplanten Börsengang weniger als zwölf Milliarden Euro wert sein, schrieb die Zeitung unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen.
Dass Investoren Interesse daran haben, den geforderten Preis im Vorfeld eines IPO zu senken, ist nachvollziehbar und nicht unüblich. Allerdings war nach Angaben der Zeitung noch vor Monaten eine Bewertung zwischen 18 und 20 Milliarden Euro im Gespräch.Und die Familie, der neben dem französischen Staat aktuell noch 50 Prozent der Anteile des Unternehmens gehören, habe klar gemacht, dass ein Börsengang mit einer Bewertung von weniger als 12,5 Milliarden Euro für sie nicht infrage komme. Was zu einer Verzögerung oder womöglich auch einer Absage des Börsengangs führen könnte, sollten sich die Parteien nicht doch noch auf einen Preis einigen.













