Migrationspolitik in Spanien: 1,3 Millionen Anträge auf Regularisierung
Spaniens linke Regierung will Migranten ohne Papiere integrieren. Die Zahl der Anträge ist ein Rekord – obwohl die Konservativen im Land dagegen arbeiteten.
Warten auf Papiere: Um einen Antrag auf Regularisierung stellen zu können, mussten Migranten ihre Residenz in Spanien nachweisen
Jordi Boixareu/imago
Die Zahlen übertreffen alles. Als die spanische Regierung Ende 2025 eine massive Regularisierung von Immigranten ohne Papiere ankündigte, wurde von 500.000 bis 800.000 Betroffenen ausgegangen. Am 30. Juni endet nun die Antragsfrist – und es haben 1,3 Millionen Einwanderer die Papiere beantragt habe. Etwa 360.000 Anträge wurden bereits zur endgültigen Bearbeitung zugelassen. Damit haben die Betroffenen eine vorläufige Arbeitsgenehmigung.













