PfadnavigationHomeSportFußballWMNagelsmann-Zukunft„Nicht zur Tagesordnung übergehen“ – Jetzt spricht der DFB-PräsidentStand: 17:45 UhrLesedauer: 3 MinutenNach dem WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft übt Henning Feindt, Sport-Chefredakteur der „Bild“- und WELT-Gruppe, scharfe Kritik an Bundestrainer Nagelsmann. Er sieht den Coach in der Hauptverantwortung und hält Jürgen Klopp für den einzig geeigneten Nachfolger.Deutschland blamiert sich bei der Fußball-WM. Welche Konsequenzen hat das? Was wird aus Bundestrainer Nagelsmann? Am Tag nach dem Ausscheiden äußert sich nun DFB-Präsident Neuendorf.Der Deutsche Fußball-Bund hat am Tag nach dem WM-Ausscheiden der Fußball-Nationalmannschaft noch keine Entscheidung über die Zukunft von Julian Nagelsmann als Bundestrainer verkündet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf kündigte in einer Mitteilung eine Aufarbeitung in den kommenden Tagen an; man könne nicht zur Tagesordnung übergehen.Im O-Ton sagte Neuendorf: „Nach der bitteren Niederlage gegen Paraguay und dem Ausscheiden bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko habe ich gestern noch länger mit Bundestrainer Julian Nagelsmann und der sportlichen Leitung um Andreas Rettig und Rudi Völler zusammengesessen. Wir sind uns einig, dass das Abschneiden bei der WM nicht unseren Ansprüchen genügt.In den kommenden Tagen werden wir gemeinsam und in Ruhe die Gründe erörtern, weshalb die Mannschaft ihr vorhandenes Potenzial nicht hat abrufen können und ihren eigenen und den Erwartungen Fußball-Deutschlands nicht gerecht geworden ist. Wir können und wollen nach einem derartigen Tiefschlag mit Blick auf die anstehenden Aufgaben nicht einfach zur Tagesordnung übergehen.Wir danken allen Fans, die uns in den USA und Kanada, aber auch in der Heimat so großartig unterstützt haben. Wir sind alle sehr enttäuscht, dass unsere gemeinsame Reise so früh zu Ende gegangen ist.“Zuvor hatte sich DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke bereits im Gespräch mit WELT geäußert. Er sagte: „Wir sind natürlich sehr enttäuscht und können nachvollziehen, dass viel Kritik auf uns einprasselt. Wir müssen jetzt sorgfältig und zeitnah analysieren, was die Gründe dafür sind.“Nagelsmann sagt, er wolle auf dem Posten bleibenNagelsmann hatte unmittelbar nach dem Ausscheiden in der ersten K.-o.-Runde und dem klar verpassten Ziel, Weltmeister werden zu wollen, im Fernsehen und auch in der Pressekonferenz seinen Willen zum Weitermachen verkündet. „Ich stehe bereit, wenn man das möchte. Und wenn man das nicht möchte, muss man das sagen“, sagte er. Sein Vertrag mit dem DFB läuft noch bis nach der Europameisterschaft 2028. Als Top-Kandidat für eine mögliche Nachfolge wird zumindest öffentlich Jürgen Klopp gehandelt. Der 59-Jährige ist seit Januar 2025 als Global Head of Soccer für die Red Bull GmbH tätig. Davor war Klopp unter anderem sehr erfolgreich als Trainer bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool tätig. Mit dem BVB wurde er unter anderem deutscher Meister, mit Liverpool gewann er sogar die Champions League. Bei der WM arbeitet Klopp als Experte für MagentaTV.Lesen Sie auchDas erste Länderspiel der deutschen Mannschaft nach der WM findet am 24. September in den Niederlanden zum Start in die Nations League statt. Weitere Gruppengegner bis zum Jahresende sind Griechenland und Serbien.SUF
WM 2026, Nagelsmann: „Nicht zur Tagesordnung übergehen“ – Jetzt spricht der DFB Präsident - WELT
Deutschland blamiert sich bei der Fußball-WM. Welche Konsequenzen hat das? Was wird aus Bundestrainer Nagelsmann? Am Tag nach dem Ausscheiden äußert sich nun DFB-Präsident Neuendorf.














