Die Zahl der Extremisten in Deutschland ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz von rechtsaußen bis ganz links weiter angestiegen. Dabei komme „die größte Bedrohung für unsere Demokratie“ weiterhin von Rechtsextremisten. So hat Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) am Dienstag in Berlin den Verfassungsschutzberichtes 2025 zusammengefasst. Demnach gibt es 58 700 Rechtsextremisten hierzulande, darunter etwa 15 600 Gewaltbereite.Eine zunehmende Bedrohung sieht Verfassungsschutzpräsident Sinan Selen in jungen, online radikalisierten Tätern. Die Anwerbung erfolgt über verschiedene Kanäle: klassische Social-Media-Plattformen, Webseiten, aber zunehmend auch durch reale Aktivitäten. Rechtsextreme Organisationen wie die Partei „Der Dritte Weg“ bieten aber Kampfsportangebote und Freizeitaktivitäten an. „Eine neue Entwicklung“, sagt SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser. Besonders in Ostdeutschland sei dies angesichts der oft fehlenden Alternativen besorgniserregend.Weitere Nachrichten: Fujimori-Tochter wird Perus neue Präsidentin; Immer mehr Erdbebenopfer in Venezuela; Ebola-Ausbreitung im Kongo.Zum Weiterlesen:Einen Text von Markus Balser über den aktuellen Verfassungsschutzbericht lesen Sie hier.Eine Einzelkritik der gescheiterten DFB-Auswahl lesen Sie hier.Hier lesen Sie einen Meinungsbeitrag, dass Nagelsmann seinen Hut nehmen sollte.So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren:„Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können.Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de.
SZ-Podcast: Verfassungsschutz warnt vor rechtsextremen Teenagern
Die Demokratie in Deutschland wird von ganz rechts und ganz links bedroht. Warum die politischen Ränder wachsen.












