„Leider ist der Öffentlich-Rechtliche-Rundfunk zu einem propagandistischen Staatsfunk nach dem Vorbild des DDR-Fernsehens verkommen.“ Mit diesem Satz greift Sahra Wagenknecht erneut ARD und ZDF an. Die BSW-Gründerin verbindet die Attacke mit einer Prognose für die Landtagswahlen im September – und einem Angebot an die AfD.In den Sendern komme die AfD selten und das BSW „nahezu gar nicht mehr“ zu Wort, wirft Wagenknecht den Anstalten vor. Der Osten aber ticke anders. „Der Herbst 2026 hat etwas von 1989“, erklärte sie. Zieht das BSW in den Landtag von Magdeburg ein, sieht sie „eine echte Chance für einen demokratischen Neubeginn“.
Wagenknecht gegen Weidel: BSW bietet zwei „Duelle“ an
Kern des Vorstoßes ist ein Brief der BSW-Spitze an AfD-Chefin Alice Weidel und Co-Chef Tino Chrupalla, aus dem zuerst die Bild zitierte. Darin stellt das Bündnis seine Wahlkampfbühnen für zwei direkte Debatten zur Verfügung: eine in Magdeburg, eine in Schwerin – „zwei Duelle mit Hin- und Rückspiel“.Beide Parteien würden „aus unterschiedlichen Gründen vom Mainstream bekämpft“, heißt es in dem Schreiben. Eine Debatte „auf einem großen Marktplatz im Osten der Republik“ solle die politische Auseinandersetzung „wieder in die Mitte der Gesellschaft“ holen. Unterschrieben ist der Brief von den Parteivorsitzenden Fabio De Masi und Amira Mohamed Ali sowie Generalsekretär Oliver Ruhnert.












