Stand: 29.06.2026 • 19:20 Uhr
Der giftige Hasenkopf-Kugelfisch breitet sich massiv in der Ägäis aus. Nun zahlt die griechische Regierung Fischern eine Fangprämie. Denn die invasive Art bringt das Ökosystem durcheinander - und kann auch stark zubeißen.
Griechische Fischerinnen und Fischer erhalten künftig Prämien für den Fang des Hasenkopf-Kugelfisches. Die Unterstützung wendet sich an Berufsfischer rund um Kreta und in der südlichen Ägäis, wie der Nachrichtensender Skai berichtet.
Pro Kilo der invasiven Fischart soll es künftig 5,33 Euro geben. Fischerei-Verbände begrüßen das Programm, denn der Hasenkopf macht Fischerinnen und Fischern das Leben schwer. Und darüber hinaus bringt er auch noch das Ökosystem durcheinander.
Obwohl es nach Angaben des Griechischen Zentrums für Meeresforschung (HCMR) nur wenige gezielte Studien zur Auswirkung des Hasenkopfs auf die Biodiversität gibt, deuten wissenschaftliche Modelle darauf hin, dass er negative Folgen hat. Die Art sei anpassungsfähig und es gebe wenige natürliche Fressfeinde, heißt es vom HCMR.










