Der Supreme Court entscheidet: Die Entlassung von Fed-Gouverneurin Lisa Cook war unzulässigMit dem Urteil stärkt der Supreme Court die Unabhängigkeit der amerikanischen Notenbank.29.06.2026, 16.27 Uhr1 LeseminutenLisa Cook nach ihrer Anhörung im Supreme Court am 21. Januar 2026.Nathan Howard / REUTERS(woe.) Donald Trumps Entlassung von Lisa Cook aus dem Fed-Vorstand war unzulässig. Das hat der Supreme Court am Montag kurz vor Abschluss der aktuellen Sitzungsperiode entschieden. Das Gericht befand, der vorgebrachte Entlassungsgrund erfülle den gesetzlichen Standard «for cause» gemäss dem Federal Reserve Act nicht. Cook bleibt damit Fed-Gouverneurin, ihr Mandat läuft bis 2038.Optimieren Sie Ihre BrowsereinstellungenNZZ.ch benötigt JavaScript für wichtige Funktionen. Ihr Browser oder Adblocker verhindert dies momentan.Bitte passen Sie die Einstellungen an.Trump hatte Cook im August 2025 entlassen und ihr vorgeworfen, bei Hypothekenanträgen für zwei Immobilien falsche Angaben gemacht zu haben. Cook bestritt dies und klagte umgehend gegen ihre Absetzung. Für eine rechtmässige Entlassung verlangt der Federal Reserve Act einen «for cause»-Grund. Das Gesetz definierte den Begriff aber nicht. Eine andere Regel gilt für Kabinettsmitglieder: Diese kann der Präsident jederzeit ohne Begründung absetzen – ein Recht, von dem Präsident Trump rege Gebrauch macht.Trotz der Entlassung durfte Cook ihr Amt weiter ausüben. Untergerichte hatten Trumps Vorgehen bereits in mehreren Instanzen als unzulässig eingestuft und Cook per einstweiliger Verfügung im Amt belassen.Mehr folgt.Passend zum Artikel