In der aktuellen Podcastfolge habe ich mit Bestatterin Tara Mader übers feministisch Sterben gesprochen – geht das überhaupt? Welche Rollenbilder stecken in der Care-Arbeit rund um den Tod, wie sehen Bestattungen abseits von gesellschaftlichen Normen aus und an welcher Stelle kann ich schon vor dem Tod für einen selbstbestimmten Abschied sorgen?Podcasttipp: LeftoversGar nicht theoretisch waren diese Fragen für die Partner*innen der „Leftovers“, die beide an Krebs gestorben sind. Übrig geblieben sind zwei Freund*innen, die sich vor allem erstmal fragten: Wie zur Hölle geht’s danach weiter?! Spoiler: Iiiirgendwie geht’s.Die beiden haben eine so vertraue und ehrliche Art miteinander zu sprechen, das es schwer ist, sich dem zu entziehen. Trotz des harten Themas könnte ich ewig zuhören – weil an den richtigen Stellen Tragik-Komisches geteilt wird oder auch ambivalente Gefühle Platz finden.Bemerkenswert finde ich, wie achtsam die Leftovers dabei mit ihren Unterschieden umgehen: Während sie sich in die Arbeit stürzt und sich auf keinen Fall vorstellen kann, umzuziehen, verkauft er das Haus, um eine Weile nicht arbeiten zu müssen und sich um sich und die Kinder zu kümmern.Mittlerweile sind ein paar Folgen zusammengekommen, ich kann jede einzelne empfehlen. Zum Beispiel auf Spotify.Hier wurde ein eingebetteter Medieninhalt blockiert. Beim Laden oder Abspielen wird eine Verbindung zu den Servern des Anbieters hergestellt. Dabei können dem Anbieter personenbezogene Daten mitgeteilt werden.