Mit dem Glauben an die eigene Stärke geht Paraguays Kapitän Gustavo Gómez in das Sechzehntelfinale gegen Deutschland bei der Fußball-WM. „Wir sind zurückgekehrt, um zu konkurrieren, und wir werden bis zum Ende kämpfen. Wir haben Paraguay auf die Weltbühne gebracht!“, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. „Es ist noch nicht vorbei.“Paraguay ist erstmals seit 2010 wieder bei einer WM-Endrunde dabei und qualifizierte sich als einer der acht besten Gruppen-Dritten für die K.-o.-Runde. In der treffen die Südamerikaner am Montag (22.30 Uhr, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei Magenta TV) in Boston auf die Mannschaft von Bundestrainer Julian Nagelsmann.„Wenn wir zurückblicken, wissen nur wir die Schwierigkeiten, die wir auf dem Weg überwunden haben. Es waren harte Jahre, aber heute sind wir hier und kämpfen mit unserer Seele, um den Namen unseres Heimatlandes an der Spitze zu lassen“, meinte Abwehrspieler Gómez pathetisch. Wenn ein Paraguayer glaube, sei nichts unmöglich. „ZUSAMMEN SIND WIR STÄRKER!“, endete sein Post.Bislang traf Paraguay nur einmal bei einer WM auf ein DFB-Team. Im Achtelfinale 2002 in Südkorea gewann Deutschland mit 1:0. (dpa)Gustavo Gomez auf Instagram: "Si miramos atrás, solo nosotros sabemos las dificultades que superamos a lo largo del camino. Fueron años duros, pero hoy estamos acá, peleando con el alma para dejar en lo más alto el nombre de nuestra patria. Volvimos para competir y vamos a pelear hasta el final. ¡Pusimos a Paraguay de pie ante los ojos del mundo! Esto no termina acá. Para seguir elevando el nivel de nuestro fútbol en todos los sentidos, necesitamos de todos. Porque cuando un paraguayo cree, nada es imposible. ¡JUNTOS SOMOS MÁS FUERTES! 💪🇵🇾 @albirroja ❤️"86K likes, 22 comments - gustavogomez462 am June 26, 2026: "Si miramos atrás, solo nosotros sabemos las dificultades que superamos a lo largo del camino. Fueron años duros, pero hoy estamos acá, peleando con el alma para dejar en lo más alto el nombre de nuestra patria. Volvimos para competir y vamos a pelear hasta el final. ¡Pusimos a Paraguay de pie ante los ojos del mundo! Esto no termina acá. Para seguir elevando el nivel de nuestro fútbol en todos los sentidos, necesitamos de todos. Porque cuando un paraguayo cree, nada es imposible. ¡JUNTOS SOMOS MÁS FUERTES! 💪🇵🇾 @albirroja ❤️".instagram.comExterner InhaltBeim Anzeigen externer Inhalte werden Daten an Dritte übertragen.Florian ErbeNach umstrittenen Äußerungen über Bosnien-Herzegowina während der Fußball-Weltmeisterschaft hat sich die US-TV-Reporterin Abigail Velez entschuldigt. Ihre Aussagen seien ein missglückter Versuch gewesen, „ein bisschen Spaß“ zu machen, schrieb die Journalistin des Lokalsenders ABC7 in Los Angeles in den sozialen Medien. Bosnien-Herzegowina ist der Gegner von Gastgeber USA im Sechzehntelfinale in der Nacht zu Donnerstag in Santa Clara.Velez hatte während einer Übertragung gesagt: „Eine Sache zu Bosnien: Ich könnte nicht einmal auf einer Karte zeigen, wo es liegt. Ich habe keine Ahnung von Bosnien und will es auch gar nicht wissen. Denn Team USA ist zurück und besser denn je. Macht euch bereit, Bosnien, denn ihr wollt es zwar nicht – aber ihr werdet es kriegen!“ Damit sei sie „zu weit gegangen“, erklärte die Journalistin im Nachgang. In den sozialen Medien wurde sie für ihre Ignoranz und Respektlosigkeit kritisiert.Velez selbst meinte, ihre Kommentare seien „unsensibel und unangemessen“ gewesen. „Ich entschuldige mich bei den Menschen in Bosnien und bei der bosnischen Fußballmannschaft. Bei der Weltmeisterschaft sollte es darum gehen, Menschen aus aller Welt zu vereinen – mein Kommentar spiegelte diesen Geist nicht wider“, schrieb Velez und wünschte allen im Turnier verbliebenen Mannschaften „das Allerbeste“ für den weiteren Verlauf. (dpa)Österreichs Fußball-Nationalspieler Marko Arnautovic hätte nach Ansicht des früheren Schiedsrichters Patrick Ittrich weit vor seinem Treffer gegen Algerien vom Platz gestellt werden können. „Die Aktion ist ein Schlag. Für mich ist das eine Rote Karte“, sagte TV-Experte Ittrich bei MagentaTV. Der Stürmer hatte in der Anfangsphase seinen Gegenspieler Aissa Mandi mit dem Ellenbogen am Hals getroffen (11.).Der Algerier musste behandelt werden, Arnautovic sah die Gelbe Karte. Für Ittrich stellte sich die Frage, warum sich der Videoassistent nicht zu Wort meldete. „Wahrscheinlich haben ein paar Prozentpunkte gefehlt“, mutmaßte der frühere Bundesliga-Spielleiter.Der VAR bei der Weltmeisterschaft hat laut Ittrich Einsicht in Kameraperspektiven, die den Fans und Fernsehstudios vorenthalten werden. „Wir kriegen nur zwei Kameraeinstellungen immer zu sehen, die die FIFA uns ausspielt“, sagte Ittrich und erklärte, dass das in der Bundesliga anders sei, da gebe es „drei, vier, fünf Kameraeinstellungen. Deswegen hat der Videoassistent noch mehr und vielleicht auch auf der Grundlage gesagt, das reicht mir nicht.“Arnautovic durfte weiterspielen und erzielte nach einer knappen halben Stunde die Führung. Österreich verhinderte durch den Last-Minute-Ausgleich von Sasa Kalajdzic das Ausscheiden und trifft nun auf Spanien. Algerien kam ebenfalls weiter und bekommt es im Sechzehntelfinale mit der Schweiz zu tun. (dpa)Florian ErbeDie Wortwahl war eine andere, aber „narrisch“ ging es auch dieses Mal zu: Der späte Ausgleich Österreichs im WM-Spiel gegen Algerien hat am frühen Sonntagmorgen auch die TV-Kommentatoren im ORF mitgerissen. „Bist. Du. Deppert“, schrie Daniel Warmuth in sein Mikrofon, mit ausgebreiteten Armen stand er auf der Tribüne des Stadions in Kansas City: „Ich habe so etwas noch nicht erlebt! Aus! Ich kann nicht mehr!“Der frühere Stuttgarter Sasa Kalajdzic hatte Österreich mit seinem Tor zum 3:3-Endstand in der sechsten Minute der Nachspielzeit vor dem WM-Aus bewahrt, nur drei Minuten nach dem vermeintlich entscheidenden Führungstreffer der Algerier – und Erinnerungen wurden wach an Edi Fingers legendäre Radioreportage vom 3:2-Sieg Österreichs gegen Deutschland bei der WM 1978. Der Ausruf „I wer' narrisch“ wurde zu einem Stück Sportgeschichte.48 Jahre später rief Warmuth nun mit sich überschlagender Stimme mehrfach den Namen des Torschützen, „mich beutelt es komplett durch“, sagte er etwas später und dachte dann an die Menschen in der Heimat, für die es früher Sonntagmorgen war: „In Österreich sind sicher ein paar Kaffeehäferl vom Tisch geflogen.“So weit wie Edi Finger wird es Warmuth in den Geschichtsbüchern womöglich nicht bringen, der damalige Sieg über den Weltmeister Deutschland war vor allem ein emotionaler Höhepunkt in Österreichs Sporthistorie. Damals allerdings schied Österreich dennoch aus, das Unentschieden in Kansas City hatte nun sportlich größere Auswirkungen: Als Gruppenzweiter schaffte es Österreich in die K.o.-Phase der WM, erstmals seit 44 Jahren. Im Sechzehntelfinale geht es am 2. Juli nun gegen Europameister Spanien. (sid)Florian ErbeSüdafrikas WM-Trainer Hugo Broos stellt sein Karriereende beim südafrikanischen Verband infrage. „Vor Monaten habe ich gesagt, es muss jetzt rum sein, ich bin 74. Ich war 19, als ich meinen ersten Profi-Vertrag unterschrieben habe. Das sind 55 Jahre im Fußball, das muss jetzt das Ende sein. Aber je näher das Ende kommt, desto mehr denkst du darüber nach“, sagte der Belgier vor dem Sechzehntelfinale seines Teams gegen Ko-Gastgeber Kanada im Los-Angeles-Stadion. „Wir werden sehen. Ich weiß es im Moment nicht.“Broos betonte in der Pressekonferenz, dass er seine Enkel vermisse und mehr Zeit mit der Familie verbringen wolle. „Ich stehe zu meiner Entscheidung, aber ich habe auch immer gesagt, dass ich nicht nach Hause gehen will und auf der Couch einen Kaffee trinken. Ich habe noch zu viel Energie. Vielleicht finden wir eine Lösung, für die ich weniger in Südafrika sein muss und mehr Zeit mit meiner Familie habe, wenn das möglich ist.“Broos hatte 2021 die Bafana Bafana übernommen und das Team erstmals in seiner Geschichte in die K.-o.-Phase einer Weltmeisterschaft geführt. „Wir können jetzt schon sagen, dass die WM ein Erfolg ist für uns“, sagte er. „Wenn du hier bist, dann willst du auch gewinnen.“ Sollte Südafrika der Einzug ins Achtelfinale gelingen, „dann wäre das wirklich ein Wunder für Bafana Bafana“, sagte er. (dpa)Florian ErbeDen Moment, in dem für den Iran eine Welt zusammenbrach, dürften viele Menschen in der Islamischen Republik schon gar nicht mehr mitbekommen haben. Algerien und Österreich schoben sich den Ball hin und her und hatten sich wohl mit einem Remis zufrieden gegeben, ehe das Spiel in Kansas City nochmal eine aberwitzige Wendung nahm. Am Ende stand dennoch fest: Der Iran hat vergebens gezittert und die K.o.-Runde der Fußball-WM verpasst.Durch das spektakuläre 3:3 (1:1) zwischen Algerien und Österreich im allerletzten Spiel der XXL-Vorrunde mit zwei Treffern in der Nachspielzeit landete der Iran in der Tabelle der Gruppendritten auf Rang neun, nur die besten acht schafften den Sprung ins Sechzehntelfinale. Einzig der Senegal schaffte es mit drei Punkten, aber eben einem positiven Torverhältnis in die nächste Runde.Das iranische Team von Trainer Amir Ghalenoei hatte am Freitag (Ortszeit) zum Gruppenabschluss ein 1:1 gegen Ägypten geholt. Das dritte Remis und damit drei Punkte und eine ausgeglichene Tordifferenz reichten letztlich nicht. Auch Schottland und Südkorea hatten am Samstag (Ortszeit) vergeblich gehofft und müssen wie schon zuvor Uruguay die Heimreise antreten. (sid) Florian ErbeOranje-Star Cody Gakpo bleibt trotz seines persönlichen Schicksalsschlags beim niederländischen Nationalteam. Der Stürmer des FC Liverpool hatte kurz vor dem ersten K.-o.-Rundenspiel gegen Marokko in Monterrey zusammen mit seiner Freundin öffentlich gemacht, dass der zweite Sohn des Paares während der Schwangerschaft gestorben ist.Nach Rücksprache mit seiner Freundin habe Gakpo aber entschieden, die Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko zu Ende zu spielen, teilte der Verband mit. Der KNVB werde alles tun, Gakpo und seine Freundin in dieser schwierigen Zeit zu unterstützen, hieß es in der Mitteilung.Gakpo und seine Freundin hatten am 30. Mai via Instagram verkündet, dass sie wieder Nachwuchs erwarten. Das Paar hat bereits einen zwei Jahre alten Sohn. Der 27-Jährige bat via Instagram darum, die Privatsphäre seiner Familie zu respektieren. „Das ist eine unglaublich schwere Zeit für unsere Familie“, schrieb Gakpo in seiner Instagram-Story. (dpa)Florian ErbeSchottlands Trainer Steve Clarke ist nach dem feststehenden Aus bei der Fußball-WM zurückgetreten. Das teilte der schottische Verband am Samstag mit. Clarke (62) hatte das Team sieben Jahre lang trainiert und zur ersten WM-Teilnahme seit 28 Jahren geführt. Für Schottland (3 Punkte, -3 Tore) reichte es nicht für einen Platz unter den acht besten Gruppendritten. „Der emotionalste Teil dieses Abschieds gilt meinen Spielern, ohne die wir keine der Erinnerungen hätten, die wir von 2019 bis heute gesammelt haben. Sie verdienen all das Lob und die Bewunderung, die ihnen zuteil werden, und es war mir wirklich eine Ehre, ihr Trainer genannt zu werden“, wird Clarke in einer Verbandsmitteilung zitiert.Die Schotten hatten zum Auftakt mit 1:0 gegen Haiti gewonnen, in der Folge aber gegen Marokko (0:1) und Brasilien (0:3) verloren. Drei Tage nach der letzten schottischen Partie stand das Aus am Samstag fest. Die schottischen Fans, genannt „Tartan Army“, hatten an den Spielorten Boston und Miami während der WM für reichlich Stimmung gesorgt. (sid)Florian ErbeHarry Kane ist zum alleinigen WM-Rekordtorschützen der englischen Fußball-Nationalmannschaft aufgestiegen. Der Stürmer von Bayern München erzielte im letzten Gruppenspiel gegen Panama seinen elften WM-Treffer und überholte damit den bisherigen Rekordhalter Gary Lineker (10). Durch seinen Doppelpack zum Auftakt gegen Kroatien (4:2) war der Kapitän der Three Lions zuvor schon gleichgezogen.Kane ist schon bei der dritten WM erfolgreich: 2018 in Russland war er mit sechs Treffern Torschützenkönig gewesen, 2022 in Katar gelangen ihm zwei Tore. 2026 in den USA, Mexiko und Kanada benötigte Kane nur eine Halbzeit für die identische Ausbeute. In der langen Liste englischer Nationalspieler traf nur David Beckham ebenfalls bei drei Weltmeisterschaften (1998, 2002, 2006). Kane ist ohnehin schon mit großem Vorsprung Englands Rekordtorschütze (82). Dahinter folgt Wayne Rooney mit 53 Toren. (sid)F.A.Z.-Autor Daniel Theleweit hat sich nach Englands 2:0-Erfolg gegen Panama mit den Zweifeln beim Team von Thomas Tuchel beschäftigt. Seinen Text lesen Sie hier: Florian ErbeGute Nachricht vor dem ersten K.-o.-Spiel der Fußball-Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft: Nathaniel Brown ist zurück im Teamtraining. Der 23 Jahre alte Außenverteidiger war nach DFB-Angaben bei der geschlossenen Übungseinheit zwei Tage vor dem Sechzehntelfinale am Montag (22.30 Uhr, im F.A.Z.-Liveticker zur Fußball-WM, im ZDF und bei MagentaTV) gegen Paraguay mit dabei. Damit sind die Einsatzchancen des Frankfurter WM-Debütanten für die Partie in Foxborough deutlich gestiegen. Brown, der vor einem Wechsel zum FC Bayern München steht, hatte beim 1:2 gegen Ecuador wegen muskulärer Probleme gefehlt. Der Leipziger David Raum überzeugte als Ersatzmann links hinten nicht. „Wir hoffen alle, dass es funktioniert“, hatte Sportdirektor Rudi Völler wenige Stunden vor der Trainingseinheit in Winston-Salem gesagt. Brown hat sich auf der linken Abwehrseite den Stammplatz erkämpft. Völler nannte die sportliche Entwicklung des Youngsters „atemberaubend“. Laut Verband nahmen zum Auftakt der kurzen Vorbereitung auf Paraguay alle 22 Feldspieler und die Torhüter um Manuel Neuer am Training teil. (dpa)Fabian DrahmouneThomas Tuchel will sich als englischer Nationaltrainer mit Ratschlägen für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bunds zurückhalten. „Ich verfolge natürlich das deutsche Team. Aber mein Herz schlägt für das englische Team bei dieser WM, dort liegt mein Fokus“, sagte Tuchel nach dem 2:0 Englands gegen Panama, das den Gruppensieg bei der WM sicherte.Der 52 Jahre alte frühere Bundesligacoach lobte Bundestrainer Julian Nagelsmann und die DFB-Auswahl jeweils als „top“. „Sie finden selbst ihre Lösungen“, sagte Tuchel und erklärte lachend: „Wenn sie irgendetwas nicht brauchen, dann ist es mein Rat.“Deutschland hatte zuletzt beim 1:2 gegen Ecuador geschwächelt und bekommt es als Gruppensieger am Montag (22.30 Uhr MESZ) in Foxborough mit Paraguay zu tun. England und Tuchel treffen in Atlanta auf die Demokratische Republik Kongo.Fabian DrahmouneDer schottische Nationaltrainer Steve Clarke hat sein Amt nach dem feststehenden Aus bei der Fußball-WM niedergelegt. „Natürlich sind wir alle enttäuscht, dass wir bereits in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft ausgeschieden sind“, sagte Verbandschef Ian Maxwell einer Mitteilung zufolge. „Dennoch dürfen wir die unbestreitbaren Fortschritte unter Steve in den vergangenen sieben Jahren nicht aus den Augen verlieren.“Schottland hatte in der Gruppe C hinter Brasilien und Marokko mit drei Punkten nur Platz drei belegt. Nach mehreren Tagen Wartezeit stand das Aus dann nach weiteren Gruppenspielen am Samstagabend endgültig fest. Der 62 Jahre alte Clarke dankte seinen Spielern in einem offenen Brief. „Ohne sie hätten wir all die Erinnerungen, die wir seit 2019 bis heute gesammelt haben, niemals erleben können“, sagte er. „Sie verdienen jedes Lob und jede Anerkennung, die ihnen entgegengebracht wird, und es war mir eine große Ehre, ihr Trainer zu sein.“Fabian DrahmouneEuropameister Spanien hat vor seinem ersten K.-o.-Duell bei dieser Fußball-WM Sorgen im Sturm. Für Yéremy Pino könnte die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko nach einer Verletzung vorzeitig beendet sein. Zudem droht den Iberern der Ausfall von Nico Williams. Der 23-Jährige von Athletic Bilbao war im letzten Gruppenspiel gegen Uruguay (1:0) von Nicolas de la Cruz gefoult worden und humpelte anschließend auf dem rechten Bein.„Heute ist einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich habe mich nach einem sehr schwierigen Jahr erneut verletzt“, schrieb Williams, der in dieser Saison unter anderem mit Leistenbeschwerden zu kämpfen hatte, in den sozialen Medien. Sein Gegenspieler habe ihm „aus Frustration, Unzufriedenheit und Traurigkeit“ eine Verletzung zugefügt, die hätte „vermieden werden können, da sie völlig unnötig war. Aber auch das wird mich nicht aufhalten.“Williams versicherte, dass seine Geschichte noch nicht zu Ende sei, „wir sehen uns so bald wie möglich bei dieser Weltmeisterschaft“. Eine Mitteilung der spanischen Nationalmannschaft über seinen Status stand zunächst aus. (dpa)Die deutsche Nationalmannschaft bekommt es bei der Fußball-Weltmeisterschaft abermals mit Schiedsrichter Jalal Jayed zu tun. Der Marokkaner leitet am Montag (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) im Boston Stadium in Foxborough die Partie im Sechzehntelfinale zwischen der DFB-Elf und Paraguay. Das teilte der Weltverband FIFA mit.Der 39-Jährige hatte bereits das deutsche Auftaktspiel am 14. Juni beim 7:1-Sieg gegen WM-Neuling Curaçao in Houston geleitet. Unterstützt wird Jayed dabei an den Seitenlinien erneut von seinen Landsleuten Zakaria Brinsi und Mostafa Akarkad. Vierter Offizieller ist Ma Ning aus China.Für Jayed ist es bereits das dritte Spiel bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Nach dem deutschen Kantersieg war der Marokkaner auch beim 5:0-Sieg Portugals mit zwei Treffern von Cristiano Ronaldo gegen den Turnier-Debütanten Usbekistan im Einsatz. (dpa)Nach Lothar Matthäus wirbt der nächste Weltmeisterkapitän für eine sofortige Rückversetzung von Joshua Kimmich ins Mittelfeld der deutschen Fußball-Nationalmannschaft – die Diskussion gewinnt Fahrt. „Aleksandar Pavlovic hat in diesem Turnier noch nicht wirklich überzeugt, ich erkenne unglaublich viele leichte Ballverluste“, schrieb Philipp Lahm in seiner WM-Kolumne für den kicker. „Er ist nicht optimal positioniert auf dem Feld. Ich sehe deshalb Joshua Kimmich im Mittelfeld." Kimmich, bei Bundestrainer Julian Nagelsmann Kapitän und derzeit Rechtsverteidiger, habe „dort etwa zehn Jahre auf hohem Niveau gespielt, in der Nationalelf wie beim FC Bayern. Er würde der Mannschaft Stabilität geben, seine Stärken würden deutlich mehr sichtbar werden.“ Kimmich könne „der Defensive helfen, genau wie der Offensive mit seinen tiefen Pässen“. An seine Seite passe derzeit Felix Nmecha besser, somit „müsste Pavlovic aus der Startelf weichen“, schrieb Lahm. Er schlug vor, den Dortmunder Waldemar Anton am Montag im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (22.30 Uhr/ZDF und MagentaTV) in Foxborough hinten rechts aufzubieten: „Ob links Nathaniel Brown oder David Raum spielt, macht keinen großen Unterschied. Rechts hinten tut man jedoch Kimmich keinen Gefallen. Seine Stärken und Führungsqualitäten sind im Mittelfeld gefragt.“DFB-Sportdirektor Rudi Völler umdribbelte die Frage während seiner Pressekonferenz am Samstag. Kimmich sei „da, wo er spielt, ganz gut aufgestellt“, sagte er. Nagelsmann hat einen erneuten Positionswechsel bisher abgelehnt, nach der Niederlage gegen Ecuador (1:2) betonte er aber auch: „Im Fußball sollte man nichts ausschließen.“ (sid)F.A.Z.-Autor Christian Kamp hat sich ebenfalls mit der Frage beschäftigt, ob Kimmich nicht doch besser im Zentrum aufgehoben wäre. Seinen Text lesen Sie hier: Mehr ladenTickarooLive Blog Software
Liveblog zur Fußball-WM 2026: Paraguay vor Duell mit Deutschland kämpferisch: „Es ist noch nicht vorbei“ | FAZ
Sechzehntelfinale gegen DFB-Team morgen +++ Harry Kane ist Englands neuer WM-Rekordtorschütze +++ Debatte um DFB-Kapitän Kimmich nimmt Fahrt auf +++ Brown zurück im Mannschaftstraining +++ alle Fußball-WM-2026-News im Liveblog.
Questo articolo non è adatto a Warptech Tech News. È un liveblog sulla WM 2026 (calcio/sport) con aneddoti su Paraguay-Germania, dichiarazioni di Arnautovic e commenti di reporter — zero contenuto tech, AI, o rilevante per manager IT/CTO. Hai condiviso l'articolo corretto? O intendevi un pezzo di tech/business news da riassumere?












