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Es ist ein kurzes Gefecht. Aus ihren Gewehren feuernd, stürmen israelische Soldaten die Flughafenhalle von Entebbe in Uganda. Keine Minute später sind mehr als hundert Geiseln befreit.
Mindestens 20 ugandische Soldaten, die den Flughafen sichern, kommen bei der Aktion ums Leben, auch ein israelischer Offizier und drei Geiseln sterben, außerdem sieben Terroristen, unter ihnen zwei junge Westdeutsche: Wilfried Böse, 27, und Brigitte Kuhlmann, 29, aus Frankfurt am Main, Mitglieder der »Revolutionären Zellen«.
Gemeinsam mit zwei Palästinensern haben sie als »Gaza-Brigade« des Kommandos »Che Guevara« am 27. Juni 1976 einen Jet der Air France gekapert, um Terroristen freizupressen und Druck auf Israel auszuüben. Später wird bekannt: Während der Entführung haben sie jüdische und israelische Geiseln von den anderen Passagieren getrennt.














