Stand: 27.06.2026 • 11:47 Uhr

Architekt Francis Kéré zeigt in Dakar, wie nachhaltige Architektur mit lokalen Materialien und natürlicher Belüftung für Kühlung sorgt. Traditionelle Bauweisen gelten als wegweisend im Kampf gegen Hitze.

Dieses Haus kann Hitze aushalten, denn es kühlt sich selbst: Das neue Gebäude des Goethe-Instituts in Dakar, der Hauptstadt des Senegal, wurde erst vor Kurzem eröffnet. Es ist ein nachhaltiges Gebäude mitten in der Stadt, das nahezu ohne Klimaanlage auskommt, erklärt Leiterin Stefanie Peter. Das liege an bestimmte Materialien, die zum Einsatz kommen. In diesem Fall seien das Lehmziegel. "Die sind durchlässig und gleichzeitig ein lokales Material, was die Tendenz hat zu kühlen."

Natürliche Klimaanlage durch Lücken im Mauerwerk

Kühlung ist wichtig im Senegal. Das westafrikanische Land gehört zu den heißesten auf dem afrikanischen Kontinent - mit einer jährlichen Durchschnittstemperatur von gut 29 Grad.