Als er mit seinen Recherchen den Präsidenten der Universität Stanford zu Fall brachte, durfte Theo Baker noch nicht mal ein Bier bestellen. Er war gerade 18 geworden, studierte Informatik an der Hochschule im Silicon Valley – und arbeitete zunächst nur nebenbei, später manisch als Reporter der Studentenzeitung »The Stanford Daily«. Dabei stieß er auf manipulierte Daten in den Studien des Universitätschefs. Heute ist Baker 21 und Autor des Buches »How to Rule the World«, das von einem der berüchtigten Fact-Checker des »New Yorker« geprüft wurde. Mit mehr als 250 Personen hat er dafür gesprochen. Das Buch erzählt von Tech-Eliten, Milliardären und Hochstaplern an einer Universität, in der alle stets alles daransetzen, das nächste große Ding zu sein. Wir treffen Baker in London, wo er sein Buch vorstellt.
»How to Rule the World« von Theo Baker: Theo Baker enthüllt die Lügenkultur der Tech-Milliardäre
Als junger Coder erlebte er in Stanford, wie in geheimen Seminaren die Weltherrschaft gelehrt werden soll. Und wie Betrüger gefördert werden. Hier berichtet er davon.









