Die amerikanischen Tech-Milliardäre verdienen ihre Vermögen mit und auf digitalen Plattformen; sie kaufen Zeitungen auf wie Äpfel und haben Trump bei seiner Inauguration Beifall gespendet. Haben sie ausgesorgt? Sollte man meinen – es ist aber nicht so. In seinem Buch „Survival of the Richest“ gibt der US-Autor Douglas Rushkoff Auskunft über das Weltbild der Superreichen. Er beginnt mit einer realen Begegnung: Fünf Tech-Milliardäre laden ihn in ein Luxusresort ein – nicht, wie er vermutet hat, um über Innovation zu sprechen. Nein, sie wollen unbedingt von ihm erfahren, wie sie den Zusammenbruch der Zivilisation überleben können. Sie nennen es „das Ereignis“.
Prantls Blick: Vom Superreichtum an Geld, Sprache und Geist
Der surreale Futurismus, die Euphorie über den Billionen-Börsengang von Space-X des Elon Musk – und was der verstorbene SZ-Kollege Hermann Unterstöger im Streiflicht davon gehalten hätte.








