„Selbstfahrende Elektroautos, wiederverwendbare Raketen, Internet für alle aus dem All, das waren die inspirierendsten unternehmerischen Projekte der Welt“, schwärmte er. Er hatte selbst einen der ersten Teslas des Landes vor dem Haus stehen.All das verschwindet in der Debatte gerade hinter der Größe der Zahl. Würde die Billion, Schein an Schein gelegt, bis zum Mond reichen (ja, mehr als 400-mal)? Welche Menschheitsprobleme ließen sich damit lösen (zehn Jahre die globale Bildungslücke schließen)?Es liegt nahe, den Rekord als Ausweis einer Vermögensungleichheit zu sehen, die außer Rand und Band ist. Aber das ist der falsche Aufreger. Gerade aus deutscher Sicht.
In Deutschland ist das Halten über Generationen hinweg zur eigentlichen Strategie der Vermögensverteidiger geworden. Musks Vermögen existiert nicht einmal auf dem Papier, es lebt im Bloomberg-Terminal. Flüchtiger geht es nicht. Alles steckt in seinen Unternehmen, und die gehen große Wetten ein. Wie volatil das ist, konnte man 2022 sehen, als er nach Forbes-Schätzungen bis zu 200 Milliarden Dollar verloren hat, weil die Tesla-Aktie in einem Jahr 65 Prozent ihres Werts einbüßte. Nicht sein einziger Guinness-Weltrekord.







