Es sind ungewöhnliche Töne, die da zu hören sind. Jetzt ginge es ums „Bewahren“, heißt es dann. Ums „Sichern“. Manchmal auch etwas umgangssprachlicher ums „Festzurren“. Worte der Defensive. Und Worte, die man von Naturschützern erwartet. Oder von Konservativen. Nicht aber von den Menschen, die sie jetzt, im Juni, im Pride Month, in den Mund nehmen. Von Aktivisten und Vereinsvertretern, die für die LGBTIQ-Community einstehen. Für die Rechte also von Lesben und Schwulen, von A-, Inter- und Bisexuellen und von trans Personen.
CSD 2026 in München: Warum queere Aktivisten plötzlich wie Konservative reden - ein Essay
LGBTIQ-Aktivisten waren in den letzten Jahren sehr erfolgreich. Jetzt kommen sie in eine neue Lage: die Defensive. Ein Meinungsbeitrag.







