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s kostet Mut, sich als schwul oder lesbisch zu outen. Das sollte nicht so sein. Aber es ist so. Immer noch. Wie übel ist es da, dass die Pride-Paraden, die diesen Missstand und die immer noch alltägliche Diskriminierung anprangern, in diesem Jahr so sehr attackiert werden wie lange nicht. Von Berlin-Marzahn, wo sich an diesem Samstag eine rechte „Gegendemo“ ankündigt, die Route der Pride-Parade zu durchkreuzen, bis hin nach Gelsenkirchen, wo die Pride-Parade kürzlich sogar aus Sicherheitsgründen abgesagt wurde. Das gab es in früheren Jahren nicht.