Das Schuldbekenntnis ist demnach Teil einer Einigung mit der Staatsanwaltschaft. Laut dem Bericht droht Bolton nun unter anderem eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren. Zudem erklärte Bolton sich demnach bereit, eine Geldstrafe in Höhe von 2,25 Millionen Dollar zu zahlen. Das Gericht muss der Vereinbarung noch zustimmen.Dem 77-Jährigen wird vorgeworfen, während seiner Zeit als Trumps Nationaler Sicherheitsberater vertrauliche Informationen weitergegeben und streng geheime Dokumente unrechtmäßig in seinem Haus aufbewahrt zu haben.

Im Juni 2020 veröffentlichte Bolton ein Buch über seine 17 Monate als Nationaler Sicherheitsberater, in dem er Trump heftig attackierte und ihm vorwarf, für das Präsidentenamt »untauglich« zu sein.Nach der Rückkehr des Rechtspopulisten in das Präsidentenamt gehörte Bolton dann zu den prominenten Trump-Gegnern, die ins Visier des US-Justizministeriums gerieten, das auch die oberste Strafverfolgungsbehörde des Landes ist. Bolton ist die erste dieser Personen, die ein Schuldgeständnis abgelegt hat.Trump war selbst nach seiner ersten Amtszeit wegen der Lagerung geheimer Dokumente in seinem Privatanwesen im US-Bundesstaat Florida angeklagt worden. Eine von ihm während seiner ersten Amtszeit nominierte Richterin ordnete jedoch die Einstellung dieses Verfahrens an.