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John Bolton: Trumps Ex-Berater bekennt sich in Dokumentenaffäre schuldig Bolton war in Trumps erster Amtszeit tätig, bis er 2019 entlassen wurde und sich öffentlich gegen den Präsidenten stellte. Sein Schuldeingeständnis könnte ihn vor einer Haftstrafe bewahren.
26.06.2026 - 17:17 Uhr Artikel anhörenJohn Bolton: Seine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft sieht vor, dass eine mögliche Haftstrafe fünf Jahre nicht überschreiten darf. Foto: REUTERSNew York. Der frühere Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, hat vor Gericht die unsachgemäße Aufbewahrung geheimer Dokumente eingeräumt. Im Rahmen einer Vereinbarung mit dem Justizministerium bekannte sich Bolton am Freitag in einem von 18 Anklagepunkten schuldig, wodurch ihm eine Gefängnisstrafe erspart bleiben könnte. Sicher ist das aber erst, wenn Ende Oktober das Strafmaß in dem Prozess verhängt wird.Bolton, der zu einem scharfen Kritiker Trumps wurde, war vergangenes Jahr angeklagt worden, weil er geheime Regierungsunterlagen zu Hause aufbewahrt und Familienmitgliedern tagebuchähnliche Aufzeichnungen zugänglich gemacht haben soll, als er Memoiren über seine Zeit in der Regierung verfasste.Bolton war mehr als ein Jahr lang in Trumps erster Amtszeit tätig, bis er 2019 entlassen wurde und sich öffentlich gegen den Präsidenten stellte. 2020 veröffentlichte er das Buch „Der Raum, in dem alles geschah“. Das Weiße Haus versuchte, die Veröffentlichung zu verhindern und begründete dies mit der Gefahr, dass dadurch vertrauliche Informationen publik werden könnten. Bolton wies das stets zurück. Die Vorwürfe gegen ihn beziehen sich auch nicht auf das Buch, sondern auf Notizen, die er an seine Frau und Tochter weitergab.Seine Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft sieht vor, dass eine mögliche Haftstrafe fünf Jahre nicht überschreiten darf. Der Richter kann auch ganz darauf verzichten, könnte sich theoretisch aber auch für eine längere Gefängnisstrafe entscheiden. Sollte er das tun oder eine Geldstrafe von mehr als 2,25 Millionen Dollar verhängen, kann Bolton sein Schuldeingeständnis gemäß der Vereinbarung wieder zurückziehen. ap Veröffentlicht nach den redaktionellen Standards des Handelsblatts. Mehr Informationen finden Sie in unseren Richtlinien. Mehr zum Thema Unsere Partner Anzeige remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen Anzeige ImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln Anzeige FREITAG® Immobilien FREITAG® Immobilien – Ihr Makler und Gutachter für München & Starnberg Anzeige Presseportal Direkt hier lesen! Anzeige STELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden Anzeige Expertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt














