»Transparenz ist manchmal schmerzhaft, Aufklärung kann manchmal frustrierend sein. Wir machen reinen Tisch und sagen, was ist«, erklärte Palla. Der Bericht soll als »Geschäftsgeheimnis« allerdings nicht veröffentlicht werden. Die Untersuchung habe »erhebliche Projektversäumnisse festgestellt und offengelegt«, sagte Palla. »Der Bericht zeigt gravierende Defizite in Planung, in Steuerung und auch im Risikomanagement.«
Nun versprach die Bahn-Chefin: »Es wird kein Stein auf dem anderen bleiben.« Die Bahn werde sich bei Stuttgart 21 neu aufstellen. »Das klare Ziel ist dabei, die komplexen Prozesse verlässlich und zukunftsfähig zu steuern. Wesentlich ist dafür, dass Ehrlichkeit und Realismus einkehren.«Das Ziel bleibt laut Palla dasselbe: »Wir wollen und werden in Stuttgart den modernsten Bahnknoten Europas realisieren«, sagte sie. Die Menschen in Stuttgart würden dann sehr stolz auf den Bahnhof sein.Ministerpräsident Özdemir: »Kaum zu erklären«Ministerpräsident Özdemir äußerte sich ebenfalls kritisch: »Ich glaube, alle miteinander stehen wir davor, dass es kaum zu erklären ist, dass wir mittlerweile die neunte Verschiebung um weitere fünf Jahre haben«, sagte er. Palla dankte er für ihre Offenheit: »Es geht nur mit maximaler Transparenz.«











