iese Fahnen. An der Budapester Erzsébet-Brücke flattern links und rechts Regenbogen-Flaggen im Wind. In jeder anderen europäischen Metropole wäre dies kaum der Rede wert, es ist schließlich Juni, da werden an vielen Orten auf der Welt LGBTQ-Rechte gefeiert und eingefordert. Doch in der ungarischen Hauptstadt ist dies eine kleine Sensation. Denn bis vor wenigen Monaten konnte man bestraft werden, wenn man LGBTQ-Fahnen etwa an Regierungsgebäuden hisste. Das verstieß gegen eines von vielen Gesetzen der Regierung unter Viktor Orbán, die die Rechte sexueller Minderheiten einschränkten, weil diese angeblich Kinder gefährden.