Wer bei den sechs Episoden zur amerikanischen Unabhängigkeit anfangs meint, betulichem Schulfernsehen zuzusehen, hat zuerst scheinbar recht, so ruhig, ja gemächlich lösen sich die Bilder von Landkarten und Blicke auf historische Porträts, Schlachten und Abbildungen ab, so seriös werden bedeutende Zeitgenossen jener weltgeschichtlichen Ereignisse von Berühmtheiten wie Meryl Streep, Tom Hanks, Kenneth Branagh, Samuel L. Jackson und anderen zitiert (zumindest in der englischen Originalfassung). Dazu kommt eine Phalanx einschlägiger Wissenschaftler von amerikanischen und englischen Universitäten, die das Geschehen einordnen, Persönlichkeiten eindringlich charakterisieren, diplomatische und militärische Geschehnisse deuten und einschätzen.