PfadnavigationHomeRegionalesHessenMehr Patienten mit hitzebedingten Symptomen in UniklinikStand: 03:02 UhrDie Hitze macht vulnerablen Gruppen wie älteren Menschen in Pflegeheimen und mit Vorerkrankungen zu schaffen. (Symbolbild)Quelle: Daniel Karmann/dpaSchwindel, Kopfschmerzen, Erschöpfung: Die Hitze bringt mehr Patienten ins Uniklinikum Gießen und Marburg. Auch für Bewohner und Beschäftigte von Pflegeheimen sind die hohen Temperaturen belastend.Angesichts der Hitzewelle registriert das Universitätsklinikum Gießen und Marburg mehr Patienten mit hitzebedingten Symptomen. In den vergangenen Tagen seien verstärkt solche Patientinnen und Patienten in die Notaufnahme in Gießen gekommen, erklärte eine Sprecherin des Uniklinikums auf Anfrage. In den meisten Fällen litten die Betroffenen unter der sogenannten Exsikkose, einer deutlichen Austrocknung des Körpers bedingt durch den Mangel an Flüssigkeit und Elektrolyten.«Wir hatten auch schon einen Patienten mit Hitzeschlag, dabei kann die Körpertemperatur auf über 40 Grad ansteigen», erklärte die Sprecherin. Zumeist betreffe es Menschen, die aufgrund von Alter oder Vorerkrankungen zu den vulnerablen Gruppen zählen. Warnzeichen könnten Schwindel, Kopfschmerzen, starke Erschöpfung, Übelkeit, Konzentrationsstörungen oder Kreislaufprobleme sein. «Diese Beschwerden sollten ernst genommen werden, da sie auf eine Überlastung des Körpers durch die Hitze hinweisen können.»Auch Pflegeheimbewohner belastetAuch den Bewohnern und Beschäftigten von Pflegeheimen macht die Hitze zu schaffen. «Besonders gefährdet sind Pflegebedürftige, vor allem ältere Menschen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen oder eingeschränktem Durstempfinden», erklärte Tim Helfert aus der Geschäftsführung der Awo gemeinnützige Gesellschaft für soziale Einrichtungen und Dienste in Nordhessen. Pflegekräfte und weitere Beschäftigte im Pflegebereich müssten zudem oft körperlich anstrengende Tätigkeiten unter hohen Temperaturen ausüben und seien deshalb belastet.dpa-infocom GmbH