Die Geschichte von Deniz Undav ist Stoff, aus dem die Träume von Sportredakteuren und Integrationsbeauftragten gleichermaßen gewebt sind. Ein Junge, der bei Werder Bremens Jugendmannschaft als zu klein, zu langsam, nicht formbar genug aussortiert wurde, sich über die vierte Liga und eine Ausbildung zum Maschinenführer nach oben biss und schließlich als WM-Held beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste beide Tore erzielte – und dabei auch noch einen kurdischen Migrationshintergrund hat. Besser geht’s doch nicht.