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Ab Ende Juni dürfen App-Entwickler Nutzer auf externe Zahlungsmethoden hinweisen. Was sich dadurch für App-Entwickler:innen und Nutzer:innen verändert.

Play Store und Google-App (Foto: winnond/Shutterstock)

Bislang mussten Programmierer stets Googles Bezahlsystem nutzen, wenn sie Apps und Abos im Play-Store verkaufen wollten. Mit Stichtag 30. Juni ändert sich das jetzt: Google erlaubt App-Entwicklern, auf externe Bezahlmethoden oder die eigene Website weiterzuleiten. Die neuen Regeln gelten zunächst für die USA, den Europäischen Wirtschaftsraum und Großbritannien. Das Unternehmen veröffentlichte die konkreten Konditionen im Android-Developer-Blog. Die grundsätzlichen Änderungen hatte Google bereits im März 2026 angekündigt. Jetzt liegen die Details vor.Anzeige

Google erhebt künftig eine Servicegebühr von 10 Prozent auf die ersten 1 Million US-Dollar Jahresumsatz – unabhängig davon, welches Bezahlsystem Entwickler nutzen. Wer Googles eigenes Bezahlsystem verwendet, zahlt zusätzlich eine Abrechnungsgebühr von 5 Prozent. Bei Transaktionen über alternative Bezahlsysteme oder Links zur eigenen Website entfällt diese zusätzliche Gebühr. Für Apps mit einem Jahresumsatz über 1 Million US-Dollar liegen die Gebühren bei 20 Prozent für neue In-App-Käufe bei Neuinstallationen. Für Abonnements bleiben es 10 Prozent.