Es war ein Auftritt mit großer Geste und noch größerem Anspruch: Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) präsentierte in der Bundespressekonferenz ein 1500 Seiten starkes Gutachten, das zu einem klaren Schluss kommt: Die Alternative für Deutschland sei verfassungswidrig im Sinne des Artikel 21 Absatz 2 Grundgesetz. Vorgestellt wurde das Werk von GFF-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Dana-Sophia Valentiner und dem Projektleiter Dr. Bijan Moini, Legal Director der GFF.

Vorstellung des Gutachtens in der Bundespressekonferenz.

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Anspruch: Wissenschaftliche Lückenfüllung

Die Referenten betonten den methodischen Anspruch. Acht Expertinnen und Experten für Verfassungsrecht, Rechtsextremismus und Datenanalyse hätten 13 Monate gearbeitet, über drei Millionen Datenpunkte ausgewertet und sich auf mehr als 2.500 Belege gestützt. Im Unterschied zum Gutachten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, so Moini, habe die GFF auch Landes- und Kreisverbände sowie Parlamentsdokumente einbezogen.