Die Schweiz sichert sich den Gruppensieg mit einem Knappen Sieg gegen Gastgeber Kanada. Nach der Partie jubelt Trainer Murat Yakin in Richtung der Fans und ballt dabei seine Fäuste. Sehen Sie die Szene hier im VideoEin gemeinsames Gebet nach dem Sieg gegen Curaçao hat so manchen irritiert. Außenminister Wadephul sieht darin aber eine besondere Botschaft. Außerdem: Julian Nagelsmann überrascht vor dem Spiel gegen Ecuador mit einer Personalankündigung. Alle News im WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft spielt in den USA, Kanada und Mexiko. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.11:38 Uhr – Donnerstag, 25. Juni17 Menschen bei Feiern verletztNach dem WM-Sieg Mexikos gegen Tschechien im letzten Gruppenspiel hat sich im Ferienort Cabo San Lucas ein Unglück mit mehreren Verletzten ereignet. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, fuhr ein Auto auf dem Boulevard Lázaro Cárdenas in eine feiernde Menschenmenge. Dabei wurden mindestens 17 Menschen verletzt. Sie wurden anschließend in verschiedene Krankenhäuser gebracht.Laut dem Generalsekretär der Stadtverwaltung von Los Cabos, Alberto Rentería Santana, gab ein Autofahrer, der in der Gegend unterwegs war, Gas, als er auf der Straße auf eine Gruppe von Menschen stieß. Der mutmaßliche Täter wurde nach dem Vorfall in dem Ort an der Südspitze der mexikanischen Halbinsel Baja California festgenommen. Die Ermittlungen laufen.11:24 Uhr – Donnerstag, 25. JuniNorwegens WM-Fans „rudern“ beim BaseballNorwegens WM-Fans erobern auch den Baseball. Zahlreiche Anhänger der Nationalmannschaft um Fußball-Star Erling Haaland besuchten den MLB-Doppelpack zwischen den New York Mets und den Chicago Cubs auf dem Citi Field. In bester Laune skandierten die Wikinger in ihren roten Trikots Gesänge, legten in New York eine kollektive Ruder-Einlage hin und machten auf der Stadiontribüne auch eine Art Polonaise.Mit dem Ruder-Schlachtgesang haben sich die norwegischen Fußball-Fans vor und während der WM einen Namen gemacht. Die Aktion, die manche als „Viking Row“ bezeichnen, ist eine Art Weiterentwicklung des von Island bei der EM 2016 zelebrierten „Viking Clap“. Der Unterschied: Nach zwei immer schneller werdenden Trommelschlägen haben die Isländer jeweils in die Hände geklatscht – die Norweger dagegen „rudern“ auf ihren Plätzen vor und zurück.Das Wikinger-Rudern der norwegischen Fans hat jetzt sogar die Mannschaft erreicht. Gemeinsam mit seinen Unterstützern feiert das Team rund um Erling Haaland den zweiten Sieg im zweiten Spiel.10:20 Uhr – Donnerstag, 25. JuniAcht Optionen bleiben für übernächsten deutschen GegnerDie Auswahl für den möglichen übernächsten Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft hat sich binnen weniger Stunden von 15 auf acht Teams reduziert. Die DFB-Auswahl bekommt es in der ersten K.-o.-Runde mit einem Vorrundendritten zu tun - dieser kann aus den Gruppen A, B, C, D und F kommen. Eine konkrete Option ist dabei Schottland. Das Team hat die Vorrundengruppe C nach dem 0:3 (0:2) gegen Rekord-Weltmeister Brasilien auf Platz drei beendet und könnte für das Team von Trainer Julian Nagelsmann zum Rivalen im Sechzehntelfinale werden. Als weitere realistische Optionen gelten Australien und Paraguay, die in der Nacht zum Freitag (4.00 Uhr/MESZ) im direkten Duell die Plätze zwei und drei in Gruppe D unter sich ausmachen. Einige Gegner, die zuvor möglich waren, kommen nach den Partien in der Nacht zum Donnerstag (MESZ) nicht mehr infrage: Die Schweiz, Kanada, Katar, Südafrika, Tschechien, Brasilien und Marokko haben allesamt nicht den dritten Tabellenplatz in ihrer Gruppe belegt.08:01 Uhr – Donnerstag, 25. JuniWadephul lobt Aktion nach deutschem SpielWenn Fußballer nach einem Spiel gemeinsam beten, ist das aus Sicht von Außenminister Johann Wadephul (CDU) auch ein wichtiges Zeichen für eine freie Gesellschaft. Diese erkenne man nicht daran, dass der Glaube unsichtbar werde, sondern daran, dass er sichtbar gelebt werden könne, sagte Wadephul am Mittwochabend beim alljährlichen Johannisempfang der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) in Berlin.Der Minister bezog sich dabei auf das Gebet der deutschen Fußballnationalspieler Felix Nmecha und Jonathan Tah nach dem 7:1-Sieg im ersten WM-Spiel gegen Curaçao. Das gemeinsame Niederknien zweier Spieler sei dabei zunächst nur ein Ausdruck des gemeinsamen Glaubens, so Wadephul. „Und dennoch erleben wir, wie aus diesem Gebet binnen Minuten ein Kulturkampf wird. Weil sichtbarer christlicher Glaube in unserer Öffentlichkeit mittlerweile viele irritiert.“ Hier müsse sich die freie Gesellschaft beweisen und behaupten.„Sichtbar gelebter Glaube erinnert uns an das christliche Menschenbild, auf dessen Boden unsere Gesellschaft entstanden ist“, betonte er. Damit das gelingen könne, sei die Regierung auf Partner wie die Kirche angewiesen.Außenminister Johann Wadephul Quelle: Getty Images/Michele Tantussi06:54 Uhr – Donnerstag, 25. JuniGötze lobt BrownEx-Nationalspieler Mario Götze hat seinen Klubkollegen Nathaniel Brown für dessen starke erste Auftritte gelobt. Der 23-Jährige habe einen „ziemlich guten Job gemacht“, sagte Götze bei einem Besuch des German House of Soccer, einem Fantreff in New York. Das abschließende Vorrundenspiel der DFB-Auswahl in East Rutherford gegen Ecuador wird Linksverteidiger Brown wegen Adduktorenproblemen verpassen. Bisher, so Götze, habe sein Kollege vom Bundesligisten Eintracht Frankfurt aber schon einen guten Eindruck hinterlassen beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko. Brown sei „ein guter Spieler“ und „ein guter Junge“. Er sei „sehr glücklich“ für ihn.06:43 Uhr – Donnerstag, 25. JuniTschechiens Coach hält trotz Aus an seinem Amt festTrainer Miroslav Koubek will nach dem bitteren WM-Aus von Tschechien mit nur einem Punkt aus drei Spielen an seinem Posten festhalten. „Ich habe einen Vertrag und ich gebe nie auf“, sagte der 74-Jährige nach dem 0:3 in Mexiko-Stadt gegen Co-Gastgeber Mexiko: „Darüber denke ich nicht mal nach.“Koubek trainiert die Tschechen seit Dezember vergangenen Jahres und führte das Team über die Play-offs zur ersten WM-Teilnahme seit 20 Jahren. Tschechien belegte den letzten Platz in der Gruppe A. Der Vertrag von Koubek ist bis Mitte 2028 gültig. „Ich werde definitiv meinen Vertrag erfüllen“, betonte er bei seiner Pressekonferenz im Aztekenstadion. Südafrika wurde durch ein 1:0 gegen Südkorea Zweiter in der Gruppe.03:54 Uhr – Donnerstag, 25. JuniUS-Trainer will bloß keine Sperren riskierenUS-Nationaltrainer Mauricio Pochettino hat für das letzte Gruppenspiel gegen die Türkei Veränderungen in der Startaufstellung angekündigt. „Für die Jungs mit einer Gelben Karte, ist es notwendig ein Risiko zu gehen? Ich denke, die normale Antwort ist, nicht mit denen von Beginn an zu spielen“, sagte Pochettino. Bei den beiden Siegen gegen Paraguay (4:1) und Australien (2:0) holten sich insgesamt vier US-Spieler eine Gelbe Karte ab: Chris Richards, Folarin Balogun, Antonee Robinson und Tyler Adams, die zudem in beiden Partien in der Startelf standen. Nach der Vorrunde werden die Verwarnungen gestrichen. Gegen die Türkei könnten auch nicht gelb vorbelastete Spieler eine Pause bekommen. Pochettino nannte als Beispiele Malik Tillman von Bayer Leverkusen und Sergino Dest von PSV Eindhoven. „Vielleicht müssen wir die Belastung steuern“, sagte er.02:09 Uhr – Donnerstag, 25. JuniNur zwei Wechsel gegen Ecuador – Undav auf der BankDeniz Undav wird auch gegen Ecuador auf der deutschen Bank Platz nehmen. Mit dieser Entscheidung überraschte Bundestrainer Julian Nagelsmann in der Nacht auf Donnerstag (deutscher Zeit) auf der Pressekonferenz vor dem abschließenden Gruppenspiel. „Wir werden die Wechsel vornehmen, die wir vornehmen müssen“, sagte Nagelsmann und kündigte an, lediglich den angeschlagenen Nathaniel Brown sowie den verletzten Nico Schlotterbeck zu ersetzen.01:58 Uhr – Donnerstag, 25. JuniTürkischer Trainer schließt Rücktritt ausDer türkische Nationaltrainer Vincenzo Montella hat einen Abschied nach dem frühen Aus ausgeschlossen. „Wenn die Frage ist: Will ich zurücktreten? Dann ist die Antwort: Nein. Ich habe noch immer Energie und Leidenschaft. Wenn jemand will, dass ich zurücktrete, dann müssen sie akzeptieren, dass ich das nicht tun werde“, sagte der Italiener vor dem abschließenden Duell mit Co-Gastgeber USA.Es habe noch nie einem türkischen Nationaltrainer gegeben, der ein Team sowohl zu einer EM als auch zu einer WM geführt habe. „Ich habe die Unterstützung des Präsidenten, das reicht mir. Und ich habe die Unterstützung der Spieler“, sagte Montella. Er begann die Pressekonferenz mit einer leidenschaftlichen Rede, in der er die harschen Artikel türkischer Medien kritisierte. „Es gab persönliche Attacken, die ich nicht akzeptieren kann“, sagte der 52-Jährige laut offizieller Übersetzung der Fifa. „Ihr solltet nicht alles zerstören, alles wegwerfen.“ 00:48 Uhr – Donnerstag, 25. JuniDeutsche Fans feiern am Times SquareHunderte Deutschland-Fans haben sich am berühmten Times Square in New York auf das abschließende Gruppenspiel der DFB-Elf eingestimmt. Zahlreiche weiße Trikots und schwarz-rot-goldene Fahnen waren am späten Mittwochnachmittag (Ortszeit) im Zentrum der Millionen-Metropole zu sehen. Die Fans feierten, hüpften und sangen „Humba täterä“. Perücken, überdimensionale Hüte, selbst gebastelte WM-Pokale und eine aufblasbare Brezel in XXL-Größe – an Accessoires war alles dabei. Auch Ecuadors Fans feierten am Times Square.23:45 Uhr – Mittwoch, 24. JuniBosnien gewinnt gegen KatarMit einem Sieg gegen Katar hat sich Bosnien-Herzegowina den Traum von der K.o.-Runde so gut wie erfüllt. Die Mannschaft Sergej Barbarez bezwang den Außenseiter aus dem Emirat verdient mit 3:1. In Seattle sorgten Kerim Alajbegovic, Sultan Al-Brake per Eigentor und Ermin Mahmic für die Treffer der Bosnier.Quelle: Lindsey Wasson/AP/dpa23:06 Uhr – Mittwoch, 24. JuniSchweiz gewinnt gegen Kanada und holt den GruppensiegAngeführt von Freiburgs Juwel Johan Manzambi hat die Schweiz Gastgeber Kanada den Gruppensieg entrissen. Die Eidgenossen setzten sich im direkten Duell in Vancouver mit 2:1 (0:0) durch und beendeten die Vorrundengruppe B mit sieben Zählern auf Platz eins. Die Kanadier von Cheftrainer Jesse Marsch erreichten als Zweiter mit vier Punkten aber ebenfalls das Sechzehntelfinale.Der frühere Augsburger Ruben Vargas (46. Minute) sowie Manzambi (57.) mit seinem dritten Turniertor ließen die Schweizer jubeln. Der unmittelbar davor eingewechselte Promise David (76.) schaffte für Kanada nur noch den Anschluss.19:28 Uhr – Mittwoch, 24. JuniFifa ändert während des Turniers eine Elfmeter-RegelDie Fifa möchte bei der WM die Regeln für den Münzwurf vor dem Elfmeterschießen ändern. Demnach solle es bereits ab der K.o.-Phase nur noch einen statt zwei Münzwürfen von den Schiedsrichtern vor dem Elfmeterschießen geben, berichtet „The Athletic“. Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Zukünftig soll demnach der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausgefallen ist, die Wahl haben: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder, welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft darf dann über die nicht gewählte Option entscheiden. 14:13 Uhr – Mittwoch, 24. JuniBarbarez hofft auf speziellen RückhaltSergej Barbarez hofft im entscheidenden Gruppenspiel gegen Katar auf besonders lautstarke Unterstützung für Bosnien-Herzegowina. „Ich habe gehört, dass etwa 30.000 Leute im Stadion sein werden“, sagte der Nationaltrainer und frühere Bundesligaspieler vor der heutigen Partie gegen Katar in Seattle (21.00 Uhr/Magenta TV) mit Blick auf die eigenen Anhänger. „Die Verbindung, die wir mit unserer Fanbase haben, wird Tag für Tag stärker.“ Bosnien-Herzegowina ist zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM-Endrunde dabei. Damals schied man in Brasilien nach der Vorrunde aus. Auch bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko sieht es bisher nicht gut aus. Nach zwei Spielen hat das Team um den 40 Jahre alten Stürmerstar Edin Dzeko erst einen Punkt.HSV-Idol Sergej BarbarezQuelle: FIFA via Getty Images/Matt McNulty - FIFA13:42 Uhr – Mittwoch, 24. JuniElefant in Kölner Zoo tippt auf NiederlageVor dem dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstagabend hat der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo auf einen Sieg von Ecuador getippt. Der Tipp des Tierorakels fand am Mittwochmorgen gut sichtbar für die Zoobesucher im Bullenbereich der Elefantenanlage statt, wie der Kölner Zoo mitteilte. Der viereinhalb Tonnen schwere Elefantenbulle musste sich demnach wie bereits zuvor zwischen drei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen, einem mit den Farben Ecuadors und einem neutralen für Unentschieden. Den Ball mit Deutschlandflagge habe Tarak als letztes ausgewählt, teilte der Zoo weiter mit. Tarak hatte bei den zwei ersten Gruppenspielen mit seinem Tipp auf die deutsche Elf jeweils richtig gelegen.13:34 Uhr – Mittwoch, 24. JuniMatthäus rät zu PositionswechselStatt rechts hinten würde Lothar Matthäus den deutschen Kapitän Joshua Kimmich bei der WM lieber im zentralen Mittelfeld sehen. „Kimmich wird im Laufe des Turniers nicht mehr schneller werden, aber die kommenden Gegner werden es sein“, schrieb der 65-Jährige in einer Kolumne der „Sport Bild“. Kimmich habe schon beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste als rechter Verteidiger gegen Yan Diomande „seine erwartbaren Probleme mit dem Tempo“ gehabt.Die fehlende Geschwindigkeit könne nach Auffassung des Weltmeisters von 1990 mit Blick auf den Turnierverlauf zu einem Problem für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann werden. „Allein wenn ich an Kylian Mbappé in einem möglichen Achtelfinale gegen Frankreich denke.“ Ein frühes Duell mit dem Weltmeister von 1998 und 2018 droht, falls dieser seine Gruppe ebenfalls als Erster abschließt.12:30 Uhr – Mittwoch, 24. JuniGhanas Trainer stellt Videobeweis infrageGhanas Trainer Carlos Queiroz hat dem Videoschiedsrichter nach dem 0:0 gegen England eine kulinarische Pause unterstellt. „Wieder mal war der VAR einen Kaffee trinken. Das ist verständlich, ich würde mir auch ab und zu gern einen Kaffee gönnen, aber es war ein klarer Elfmeter, Rote Karte“, sagte der 73 Jahre alte Portugiese. Er spielte auf eine knifflige Szene nach knapp 80 Minuten an. England-Verteidiger Ezri Konsas hatte den zum Tor eilenden Prince Adu energisch vom Schuss abgehalten. Der VAR schaute sich das riskante Einsteigen nicht an. „Wir hatten unsere Chancen, bis zu dem Punkt, an dem sie Glück hatten. Sehr viel Glück“, sagte Queiroz bei der Pressekonferenz. „Ich bin mir nicht sicher, ob der Videobeweis bei der Weltmeisterschaft noch funktioniert. Haben wir den Videobeweis überhaupt noch? Funktioniert er noch?“ Englands Star-Offensive um Bayern-Stürmer Harry Kane war an Ghanas Abwehr-Bollwerk verzweifelt und kassierte auf ihrer Titel-Mission einen Dämpfer.Nach dem Halbzeitpfiff in der Partie zwischen England und Ghana kommt es zu einer kurzen Streiterei. Jude Bellingham und Ghanas Trainer Carlos Queiroz geraten in einem Wortgefecht aneinander. Sehen Sie die Szene hier im Video.12:08 Uhr – Mittwoch, 24. Juni„Es ist alles möglich“, sagt Klinsmann über DFB-ElfEx-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der WM angetan und traut ihr noch Großes zu. „Es ist alles möglich“, sagte der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 bei einem Besuch des German House of Soccer, einem Fantreff in New York. „Ich bin wirklich guten Mutes, dass wir weit kommen in diesem Turnier.“ Er sei „happy, dass es so positiv angelaufen ist, dass die Stimmung wirklich angenehm rüberkommt, und drücke alle Daumen“.10:37 Uhr – Mittwoch, 24. JuniMexiko-Stadt ergreift MaßnahmenVor dem letzten Gruppenspiel von Gastgeber Mexiko gegen Tschechien verbietet die Hauptstadt Mexiko-Stadt in Teilen der Innenstadt den Verkauf von Alkohol. Die Regelung gelte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Betroffen sind demnach unter anderem Supermärkte und Lebensmittelläden. Der Alkoholkonsum in Restaurants und Bars bleibt hingegen erlaubt.Betroffen sind die Gegend um das Unabhängigkeitsmonument Ángel de la Independencia an der Prachtstraße Paseo de la Reforma sowie das historische Zentrum der Metropole mit dem zentralen Platz Zócalo, wo es ein Fan-Fest mit Großbildleinwänden gibt. Beim mexikanischen Sieg gegen Südkorea in der vergangenen Woche hatten nach Behördenangaben rund 400.000 Menschen am Ángel de la Independencia gefeiert, weitere 200.000 versammelten sich auf dem Zócalo.09:45 Uhr – Mittwoch, 24. JuniTrainer äußern sich zu SchummelspielDie beiden Trainer Jesse Marsch und Murat Yakin haben Gedankenspiele bestritten, wonach sich Kanada und die Schweiz im WM-Duell auf ein Unentschieden einigen könnten. „Der schlechteste Weg zu einem Unentschieden ist, darauf zu spielen. Du musst auf Sieg spielen. Wir werden mit der Mentalität und der Taktik ins Spiel gehen, auf Sieg zu spielen“, sagte Kanada-Coach Marsch über die Partie am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV).In Vancouver geht es zwar noch um den Gruppensieg. Doch bei einem Remis würden beide Teams sicher ihr Ticket fürs Sechzehntelfinale lösen. Kanada würde ein Remis für den Gruppensieg reichen. Auch die Schweiz will auf Sieg spielen. „Wenn wir Erster sind, gibt es drei, vier Tage mehr Erholungszeit. Das ist immer ein großer Vorteil“, sagte Yakin. Als Sieger der Gruppe B bekämen es Kanada oder die Schweiz mit einem der acht besten Dritten zu tun.07:32 Uhr – Mittwoch, 24. JuniBrasilien-Star Neymar fit für erstes WM-SpielBrasiliens Stürmerstar Neymar steht vor seinem ersten Einsatz bei dieser WM. Trainer Carlo Ancelotti bestätigte, dass der noch immer teuerste Spieler der Welt seine Wadenverletzung auskuriert hat. Die Brasilianer treffen in ihrem letzten Gruppenspiel in Miami auf Schottland (Donnerstag, 00.00 Uhr/Magenta TV).„Er ist einsetzbar. Er hat sehr gut trainiert. Er ist fit und bereit zu spielen“, sagte Ancelotti über Neymar. „Wir sind glücklich, dass er wieder zurück ist. Er ist ein Spieler von hoher Qualität.“ Der 34 Jahre alte Stürmer hatte die beiden ersten Vorrunden-Spiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpasst. Wegen der vielen Verletzungsprobleme von Neymar in den vergangenen Monaten war es eine Überraschung, dass Ancelotti den Rekord-Torschützen Brasiliens (79 Tore in 128 Länderspielen) überhaupt für diese Weltmeisterschaft nominiert hat.23:17 Uhr – Dienstag, 23. JuniNBA-Star Wagner hält Winston-Salem für einen SpielerDer deutsche Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat als TV-Gast bei der für einen lustigen Fauxpas gesorgt. Der 29 Jahre alte NBA-Profi wurde von MagentaTV-Moderatorin Laura Wontorra aufs Glatteis geführt, als sie ihn fragte: „Hast du schon mal im Vorfeld von Winston-Salem gehört?“ Wagner nickte wissend, ja habe er, aber wenig. Auf Nachfrage Wontorras („Wirklich? Aus welchen Gründen?“) antwortete der gebürtige Berliner: „Ja einfach nur, weil er bei der WM dabei ist. Richtig?“ Falsch. In Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina hat die deutsche Nationalmannschaft ihr Quartier aufgeschlagen, der Doppelname steht nicht für einen Spieler.Moritz WagnerQuelle: Duane Burleson/AP/dpastep/pk/lwö/SUF/mel/luwi/saha