PfadnavigationHomePodcastsAha!Wissenschafts-PodcastGaslighting erkennen: So schützt du dich vor ManipulationStand: 08:32 UhrLesedauer: 3 MinutenQuelle: picture alliance/Ikon Images/Roy ScottBeim sogenannten Gaslighting werden Menschen systematisch verunsichert, bis sie beginnen, ihren eigenen Gedanken und Gefühlen zu misstrauen. Woran sich diese Form psychischer Manipulation erkennen lässt, warum Betroffene sie oft lange nicht bemerken und wie sie sich davor schützen können.Außerdem geht es in dieser Folge um die Frage: Warum fressen manche Pflanzen Fleisch?Hier können Sie die Folge direkt hören:Abonnieren Sie den Podcast unter anderem bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder direkt per RSS-Feed.Hier bekommen Sie schon einen kurzen Einblick in den Inhalt der Folge:Psychische Gewalt gehört zu den häufigsten Formen von Gewalt in Paarbeziehungen. Eine bundesweite Dunkelfeldstudie zeigt, dass knapp die Hälfte der Frauen und rund 40 Prozent der Männer in Deutschland mindestens einmal psychische Gewalt in einer Partnerschaft erlebt haben. Eine besonders subtile Form davon ist das sogenannte Gaslighting. Dabei werden Menschen so beeinflusst, dass sie ihren eigenen Erinnerungen, Gefühlen und ihrer Wahrnehmung immer weniger trauen.Wenn Zweifel zum System werdenMenschen erinnern sich unterschiedlich an Situationen und bewerten Erlebnisse oft verschieden. Beim sogenannten Gaslighting geht es jedoch nicht um unterschiedliche Perspektiven, sondern darum, das Gegenüber gezielt zu verunsichern. Betroffene hören immer wieder, sie würden sich Dinge einbilden, falsch erinnern oder übertreiben.Die Psychotherapeutin und Autorin Bärbel Wardetzki erklärt, dass das mit der Zeit dazu führen kann, dass sie ihren eigenen Gefühlen und Erinnerungen immer weniger trauen. Gaslighting tritt häufig in Paarbeziehungen oder Familien auf, kann aber auch im Freundeskreis oder am Arbeitsplatz vorkommen.Warum Betroffene die Manipulation oft nicht erkennenBesonders tückisch ist, dass Gaslighting meist schleichend beginnt. Einzelne Bemerkungen wirken zunächst harmlos oder erinnern an Kritik, die Menschen bereits aus anderen Lebensbereichen kennen. Wiederholen sich solche Botschaften jedoch immer wieder, können sie sich festsetzen.Hinzu kommt, dass viele Betroffene den Menschen vertrauen, von denen die Aussagen kommen. Vor allem in belastenden Lebensphasen oder aus Angst vor dem Verlust einer Beziehung werden Zweifel deshalb häufig bei sich selbst gesucht statt beim Verhalten des Gegenübers.Diese Warnsignale sollten Sie ernst nehmenEin mögliches Warnsignal ist das Gefühl, sich in einer Beziehung nicht frei äußern zu können oder sich ständig erklären zu müssen. Auch wer zunehmend an seinen Erinnerungen zweifelt, sich häufig falsch fühlt oder das Gefühl hat, sich verstellen zu müssen, sollte aufmerksam werden.Langfristig kann Gaslighting das Selbstwertgefühl erheblich beeinträchtigen und psychisch belasten. Umso wichtiger ist es, das eigene Unwohlsein ernst zu nehmen und mit vertrauten Menschen darüber zu sprechen. Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von KI aus dem Transkript unseres Wissenschaftspodcasts erstellt.„Aha! Zehn Minuten Alltagswissen“ ist der Wissenschafts-Podcast von WELT. Darin klären wir, was es mit weitverbreiteten Mythen auf sich hat. Und welche Sie davon wirklich glauben können. Lindert ein Konterbier den Kater? Und härtet kaltes Duschen ab? Was stimmt wirklich – und was nicht? Wir gehen außerdem psychologischen Phänomenen auf den Grund: Der Angst, etwas zu verpassen zum Beispiel. Oder der Frage: Warum wir im Schlaf reden? Um all diese Fragen zu beantworten, sprechen wir mit Expertinnen und Experten, die uns helfen, die Welt noch besser zu verstehen. Faktenbasiert und auf dem aktuellen Stand der Forschung – und das alles in nur zehn Minuten. „Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen“ erscheint immer dienstags, mittwochs und donnerstags ab 5 Uhr. Wir freuen uns über Feedback an wissen@welt.de.
Gaslighting erkennen: So schützt du dich vor Manipulation - WELT
Beim sogenannten Gaslighting werden Menschen systematisch verunsichert, bis sie beginnen, ihren eigenen Gedanken und Gefühlen zu misstrauen. Woran sich diese Form psychischer Manipulation erkennen lässt, warum Betroffene sie oft lange nicht bemerken und wie sie sich davor schützen können.









