In der 79. Minute läuft Ghanas Prince Adu der englischen Defensive nach einem Konter davon. Frei vor dem Tor versagen schaltet er aber zu langsam und Konsa entschärft die Situation mit einer überragenden Grätsche. Sehen Sie die Großchance hier im Video.Die Fifa will während des Turniers eine Regel rund um mögliche Elfmeterschießen in der K.-o.-Phase ändern. Es geht um den Münzwurf. Und Ghanas Coach stellt den Videobeweise infrage. Alle News im WM-Ticker.Die Fußball-Weltmeisterschaft spielt in den USA, Kanada und Mexiko. Bleiben Sie hier auf dem Laufenden über alles Wichtige rund um das Turnier und die deutsche Nationalmannschaft.19:28 Uhr – Mittwoch, 24. JuniFifa ändert während des Turniers eine Elfmeter-RegelDie Fifa möchte bei der WM die Regeln für den Münzwurf vor dem Elfmeterschießen ändern. Demnach solle es bereits ab der K.o.-Phase nur noch einen statt zwei Münzwürfen von den Schiedsrichtern vor dem Elfmeterschießen geben, berichtet „The Athletic“. Nach den aktuellen Regeln sind die Schiedsrichter dazu verpflichtet, zwei Münzwürfe durchzuführen: Ein Wurf gibt dem Sieger die Entscheidungsmacht darüber, welches Team das Elfmeterschießen beginnt, der andere, auf welcher Seite des Spielfelds die Strafstöße ausgeführt werden. Zukünftig soll demnach der Kapitän, zu dessen Gunsten der eine Münzwurf ausgefallen ist, die Wahl haben: Entweder er entscheidet sich dafür, auf welches Tor sein Team schießen soll, oder, welche Mannschaft das Elfmeterschießen beginnt. Der Kapitän der anderen Mannschaft darf dann über die nicht gewählte Option entscheiden. 14:13 Uhr – Mittwoch, 24. JuniBarbarez hofft auf speziellen RückhaltSergej Barbarez hofft im entscheidenden Gruppenspiel gegen Katar auf besonders lautstarke Unterstützung für Bosnien-Herzegowina. „Ich habe gehört, dass etwa 30.000 Leute im Stadion sein werden“, sagte der Nationaltrainer und frühere Bundesligaspieler vor der heutigen Partie gegen Katar in Seattle (21.00 Uhr/Magenta TV) mit Blick auf die eigenen Anhänger. „Die Verbindung, die wir mit unserer Fanbase haben, wird Tag für Tag stärker.“ Bosnien-Herzegowina ist zum zweiten Mal nach 2014 bei einer WM-Endrunde dabei. Damals schied man in Brasilien nach der Vorrunde aus. Auch bei der XXL-WM in den USA, Kanada und Mexiko sieht es bisher nicht gut aus. Nach zwei Spielen hat das Team um den 40 Jahre alten Stürmerstar Edin Dzeko erst einen Punkt.HSV-Idol Sergej BarbarezQuelle: FIFA via Getty Images/Matt McNulty - FIFA13:42 Uhr – Mittwoch, 24. JuniElefant in Kölner Zoo tippt auf NiederlageVor dem dritten Gruppenspiel der deutschen Nationalmannschaft am Donnerstagabend hat der Elefantenbulle Tarak im Kölner Zoo auf einen Sieg von Ecuador getippt. Der Tipp des Tierorakels fand am Mittwochmorgen gut sichtbar für die Zoobesucher im Bullenbereich der Elefantenanlage statt, wie der Kölner Zoo mitteilte. Der viereinhalb Tonnen schwere Elefantenbulle musste sich demnach wie bereits zuvor zwischen drei Fußbällen entscheiden – einem schwarz-rot-goldenen, einem mit den Farben Ecuadors und einem neutralen für Unentschieden. Den Ball mit Deutschlandflagge habe Tarak als letztes ausgewählt, teilte der Zoo weiter mit. Tarak hatte bei den zwei ersten Gruppenspielen mit seinem Tipp auf die deutsche Elf jeweils richtig gelegen.13:34 Uhr – Mittwoch, 24. JuniMatthäus rät zu PositionswechselStatt rechts hinten würde Lothar Matthäus den deutschen Kapitän Joshua Kimmich bei der WM lieber im zentralen Mittelfeld sehen. „Kimmich wird im Laufe des Turniers nicht mehr schneller werden, aber die kommenden Gegner werden es sein“, schrieb der 65-Jährige in einer Kolumne der „Sport Bild“. Kimmich habe schon beim 2:1 gegen die Elfenbeinküste als rechter Verteidiger gegen Yan Diomande „seine erwartbaren Probleme mit dem Tempo“ gehabt.Die fehlende Geschwindigkeit könne nach Auffassung des Weltmeisters von 1990 mit Blick auf den Turnierverlauf zu einem Problem für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann werden. „Allein wenn ich an Kylian Mbappé in einem möglichen Achtelfinale gegen Frankreich denke.“ Ein frühes Duell mit dem Weltmeister von 1998 und 2018 droht, falls dieser seine Gruppe ebenfalls als Erster abschließt.12:30 Uhr – Mittwoch, 24. JuniGhanas Trainer stellt Videobeweis infrageGhanas Trainer Carlos Queiroz hat dem Videoschiedsrichter nach dem 0:0 gegen England eine kulinarische Pause unterstellt. „Wieder mal war der VAR einen Kaffee trinken. Das ist verständlich, ich würde mir auch ab und zu gern einen Kaffee gönnen, aber es war ein klarer Elfmeter, Rote Karte“, sagte der 73 Jahre alte Portugiese. Er spielte auf eine knifflige Szene nach knapp 80 Minuten an. England-Verteidiger Ezri Konsas hatte den zum Tor eilenden Prince Adu energisch vom Schuss abgehalten. Der VAR schaute sich das riskante Einsteigen nicht an. „Wir hatten unsere Chancen, bis zu dem Punkt, an dem sie Glück hatten. Sehr viel Glück“, sagte Queiroz bei der Pressekonferenz. „Ich bin mir nicht sicher, ob der Videobeweis bei der Weltmeisterschaft noch funktioniert. Haben wir den Videobeweis überhaupt noch? Funktioniert er noch?“ Englands Star-Offensive um Bayern-Stürmer Harry Kane war an Ghanas Abwehr-Bollwerk verzweifelt und kassierte auf ihrer Titel-Mission einen Dämpfer.Nach dem Halbzeitpfiff in der Partie zwischen England und Ghana kommt es zu einer kurzen Streiterei. Jude Bellingham und Ghanas Trainer Carlos Queiroz geraten in einem Wortgefecht aneinander. Sehen Sie die Szene hier im Video.12:08 Uhr – Mittwoch, 24. Juni„Es ist alles möglich“, sagt Klinsmann über DFB-ElfEx-Bundestrainer Jürgen Klinsmann ist vom bisherigen Auftreten der deutschen Nationalmannschaft bei der WM angetan und traut ihr noch Großes zu. „Es ist alles möglich“, sagte der Weltmeister von 1990 und Europameister von 1996 bei einem Besuch des German House of Soccer, einem Fantreff in New York. „Ich bin wirklich guten Mutes, dass wir weit kommen in diesem Turnier.“ Er sei „happy, dass es so positiv angelaufen ist, dass die Stimmung wirklich angenehm rüberkommt, und drücke alle Daumen“.10:37 Uhr – Mittwoch, 24. JuniMexiko-Stadt ergreift MaßnahmenVor dem letzten Gruppenspiel von Gastgeber Mexiko gegen Tschechien verbietet die Hauptstadt Mexiko-Stadt in Teilen der Innenstadt den Verkauf von Alkohol. Die Regelung gelte von Mittwochnachmittag bis Donnerstagmorgen, teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit. Betroffen sind demnach unter anderem Supermärkte und Lebensmittelläden. Der Alkoholkonsum in Restaurants und Bars bleibt hingegen erlaubt.Betroffen sind die Gegend um das Unabhängigkeitsmonument Ángel de la Independencia an der Prachtstraße Paseo de la Reforma sowie das historische Zentrum der Metropole mit dem zentralen Platz Zócalo, wo es ein Fan-Fest mit Großbildleinwänden gibt. Beim mexikanischen Sieg gegen Südkorea in der vergangenen Woche hatten nach Behördenangaben rund 400.000 Menschen am Ángel de la Independencia gefeiert, weitere 200.000 versammelten sich auf dem Zócalo.09:45 Uhr – Mittwoch, 24. JuniTrainer äußern sich zu SchummelspielDie beiden Trainer Jesse Marsch und Murat Yakin haben Gedankenspiele bestritten, wonach sich Kanada und die Schweiz im WM-Duell auf ein Unentschieden einigen könnten. „Der schlechteste Weg zu einem Unentschieden ist, darauf zu spielen. Du musst auf Sieg spielen. Wir werden mit der Mentalität und der Taktik ins Spiel gehen, auf Sieg zu spielen“, sagte Kanada-Coach Marsch über die Partie am Mittwoch (21.00 Uhr/ARD und MagentaTV).In Vancouver geht es zwar noch um den Gruppensieg. Doch bei einem Remis würden beide Teams sicher ihr Ticket fürs Sechzehntelfinale lösen. Kanada würde ein Remis für den Gruppensieg reichen. Auch die Schweiz will auf Sieg spielen. „Wenn wir Erster sind, gibt es drei, vier Tage mehr Erholungszeit. Das ist immer ein großer Vorteil“, sagte Yakin. Als Sieger der Gruppe B bekämen es Kanada oder die Schweiz mit einem der acht besten Dritten zu tun.07:32 Uhr – Mittwoch, 24. JuniBrasilien-Star Neymar fit für erstes WM-SpielBrasiliens Stürmerstar Neymar steht vor seinem ersten Einsatz bei dieser WM. Trainer Carlo Ancelotti bestätigte, dass der noch immer teuerste Spieler der Welt seine Wadenverletzung auskuriert hat. Die Brasilianer treffen in ihrem letzten Gruppenspiel in Miami auf Schottland (Donnerstag, 00.00 Uhr/Magenta TV).„Er ist einsetzbar. Er hat sehr gut trainiert. Er ist fit und bereit zu spielen“, sagte Ancelotti über Neymar. „Wir sind glücklich, dass er wieder zurück ist. Er ist ein Spieler von hoher Qualität.“ Der 34 Jahre alte Stürmer hatte die beiden ersten Vorrunden-Spiele gegen Marokko (1:1) und Haiti (3:0) verpasst. Wegen der vielen Verletzungsprobleme von Neymar in den vergangenen Monaten war es eine Überraschung, dass Ancelotti den Rekord-Torschützen Brasiliens (79 Tore in 128 Länderspielen) überhaupt für diese Weltmeisterschaft nominiert hat.03:56 Uhr – Mittwoch, 24. JuniHandschlag verweigert? Wieder Wirbel um Thomas ParteyDer umstrittene WM-Teilnehmer Thomas Partey steht erneut im Fokus. Der ghanaische Fußball-Nationalspieler wurde während der Partie in Boston von englischen Fans nicht nur lautstark ausgebuht. Vielmehr sorgte eine Szene unmittelbar vor dem Anpfiff in den sozialen Medien für Diskussionen und Spekulationen.Videos scheinen zu zeigen, wie Englands Verteidiger Djed Spence den üblichen Handschlag nach den Nationalhymnen offenbar verweigert. Die Aufnahmen lassen die Situation allerdings nicht eindeutig erkennen. Zahlreiche Nutzer in den sozialen Netzwerken werten die vermeintliche Geste des Tottenham-Profis dennoch als Zeichen des Protests.Nach dem Spiel wollte Partey eine entsprechende Frage in der Interviewzone nicht beantworten und reagierte auf die Nachfrage, ob Spence ihm den Handschlag verweigert habe, nicht.Der frühere Profi vom FC Arsenal hatte den WM-Auftakt in Kanada wegen einer Einreisesperre verpasst. Der 33-Jährige steht seit April dieses Jahres wegen Missbrauchsvorwürfen in London vor Gericht. Ihm wird in der Anklage vorgeworfen, im Dezember 2020 eine Frau zweimal vergewaltigt zu haben. In die USA durfte er einreisen, wurde von den Fans im Stadion aber nicht gerade herzlich empfangen.00:11 Uhr – Mittwoch, 24. JuniEngland spielt nur 0:0 gegen GhanaEnglands Star-Offensive um Superstürmer Harry Kane ist an Ghanas Abwehr-Bollwerk verzweifelt und hat auf seiner Titel-Mission einen kleinen Dämpfer kassiert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel kam gegen die Afrikaner nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste die vorzeitige Qualifikation für die K.o.-Runde.23:48 Uhr – Dienstag, 23. JuniUS-Regierung lockert Reiseauflagen für Irans TeamDie US-Regierung lockert die Reisebeschränkungen für die iranische Nationalmannschaft. Für das Gruppenspiel gegen Ägypten am Freitag in Seattle dürfe die Mannschaft bereits zwei Tage vor der Partie in die USA einreisen, teilte das Heimatschutzministerium (DHS) auf Anfrage mit.Bei den ersten beiden WM-Partien in Los Angeles war dem Team die Einreise nach US-Medienberichten erst innerhalb von 24 Stunden vor dem Anpfiff gestattet worden. An der Pflicht zur sofortigen Ausreise nach dem Spiel halte die Regierung fest, hieß es nun. „Die iranische Mannschaft wird weiterhin verpflichtet sein, das Land am Tag des Spiels zu verlassen“, erklärte ein DHS-Sprecher. Die übrigen Sicherheitsvorkehrungen blieben unverändert.Quelle: Jayne Kamin-Oncea/AP/dpa23:17 Uhr – Dienstag, 23. JuniNBA-Star Wagner hält Winston-Salem für einen SpielerDer deutsche Basketball-Weltmeister Moritz Wagner hat als TV-Gast bei der für einen lustigen Fauxpas gesorgt. Der 29 Jahre alte NBA-Profi wurde von MagentaTV-Moderatorin Laura Wontorra aufs Glatteis geführt, als sie ihn fragte: „Hast du schon mal im Vorfeld von Winston-Salem gehört?“ Wagner nickte wissend, ja habe er, aber wenig. Auf Nachfrage Wontorras („Wirklich? Aus welchen Gründen?“) antwortete der gebürtige Berliner: „Ja einfach nur, weil er bei der WM dabei ist. Richtig?“ Falsch. In Winston-Salem im US-Bundesstaat North Carolina hat die deutsche Nationalmannschaft ihr Quartier aufgeschlagen, der Doppelname steht nicht für einen Spieler.Moritz WagnerQuelle: Duane Burleson/AP/dpastep/pk/lwö/SUF/mel/luwi/saha
WM 2026: Fifa ändert während des Turniers eine Elfmeter-Regel - WELT
Die Fifa will während des Turniers eine Regel rund um mögliche Elfmeterschießen in der K.-o.-Phase ändern. Es geht um den Münzwurf. Und Ghanas Coach stellt den Videobeweise infrage. Alle News im WM-Ticker.











