Spannungen zwischen Warschau und Kyjiw: Diplomatischer Vollversager
Selenskyj will nach dem von ihm ausgelösten Eklat nicht zur Wiederaufbaukonferenz nach Polen reisen. Nur jetzt keine weitere Eskalation riskieren.
Diplomatisch ungeschickt: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hier bei der Wiederaufbaukonferenz 2025 in Rom
Hans Lucas/picture alliance
N ur gut, dass sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj dazu entschieden hat, der Wiederaufbaukonferenz im polnischen Gdańsk fernzubleiben. In dem symbolträchtigen Ort gründete 1980 Lech Wałęsa die unabhängige Gewerkschaft Solidarność – eine Bewegung, ohne die der Zusammenbruch des sowjetisch dominierten Ostblocks kaum denkbar gewesen wäre. Formal ist Selenskyjs Nichtteilnahme keine große Sache. So wurde der polnische Präsident Karol Nawrocki gar nicht erst eingeladen.











