Stand: 25.06.2026 • 19:56 Uhr

Kurz vor der Wiederaufbau-Konferenz für die Ukraine hatte Präsident Selenskyj seine Teilnahme abgesagt. Grund war ein Streit mit Gastgeber Polen. Für ihn nahm Regierungschefin Swyrydenko neue Milliardenzusagen entgegen.

Zur Konferenz in Danzig sind Delegationen aus der ganzen Welt angereist: Von Argentinien über Belgien bis Japan. Die Stadt wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört und danach mühsam wiederaufgebaut. Für den polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk ein symbolischer Ort, denn "er zeigt, dass das Wunder des Wiederaufbaus passiert, wenn sich die Menschen das sehr wünschen".

Dieses Wunder soll auch für die Ukraine wahr werden - später, wenn die Waffen endlich schweigen. Doch schon jetzt bereitet man den Wiederaufbau vor. Und die Ukraine braucht Hilfen - noch vor Ende des Krieges. Die Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, kündigte an, die Ukraine solle noch während der Konferenz mehr als drei Milliarden Euro bekommen, um ihren Haushalt zu stabilisieren.

Ukraine-Aufbaufonds ist laut von der Leyen startklar