Nach der Stichwahl in Peru: Unterlegener Kandidat ruft zu Protesten auf

Über zwei Wochen nach der Stichwahl erklärt Perus oberste Wahlbehörde, der knappe Sieg sei der Rechtskandidatin Keiko Fujimori nicht mehr zu nehmen.

Mitglieder einer speziellen Wahlkommission prüfen Stimmzettel bei der Nationalen Wahlbehörde (JNE) in Lima, Peru, am 23. Juni 2026

Leslie Moreno/reuters

Nach Wochen der Unsicherheit hat Perus Nationale Wahlbehörde am Dienstag erklärt, bei der Auszählung der Stimmen der Stichwahl um die Präsidentschaft liege die Rechtskandidatin Keiko Fujimori nunmehr knapp, aber uneinholbar vorne. Ihr linksliberaler Konkurrent Roberto Sánchez erklärte, er erkenne Fujimoris Sieg nicht an, und sprach von Unregelmäßigkeiten insbesondere bei der Stimmabgabe im Ausland.