Mahnmal für verfolgte Zeugen Jehovas: „Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus“

Im Berliner Tiergarten ist das Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas eingeweiht worden. Es schließt eine Lücke im Gedenken.

Das Mahnmal für die Zeugen Jehovas, die dem Nationalsozialismus zum Opfer fielen, im Berliner Tiergarten

Christoph Soeder/dpa

epd/afp/taz | In Berlin ist ein Mahnmal für die im Nationalsozialismus verfolgten und ermordeten Zeugen Jehovas der Öffentlichkeit übergeben worden. „Es ist kein Denkmal für eine Institution“, sagte Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) am Mittwoch beim Festakt im Berliner Tiergarten: „Es geht um die Verbeugung vor den Opfern des Nationalsozialismus.“