Der Einfluss des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdani auf die Demokratische Partei wächst weiter. Bei den Kongressvorwahlen am Dienstag setzten sich drei von ihm unterstützte Kandidaten durch. Mehrere etablierte Demokraten verloren ihre Mandate an Herausforderer aus dem linken Parteiflügel, die unter anderem in der Israel- und Migrationspolitik deutlich radikalere Positionen vertreten.Brad Lander setzte sich gegen Dan Goldman durch. Lander bezeichnete Israels Vorgehen in Gaza als Genozid, Goldmann wurde von proisraelischen Gruppen unterstützt. Claire Valdez, eine Vertreterin des linken Parteiflügels, setzte sich gegen Antonio Reynoso durch, der als etablierter Lokalpolitiker galt. Zudem schlug die Aktivistin Darializa Avila Chevalier den langjährigen Kongressabgeordneten Adriano Espaillat.

Linksruck bei den DemokratenDa die betreffenden Wahlkreise als Hochburgen der Demokraten gelten, dürften alle drei Kandidaten im November gute Chancen auf den Einzug ins Repräsentantenhaus haben. Bei den sogenannten Midterm Elections werden alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus sowie ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben. Mit den möglichen Neuzugängen würde der linke Parteiflügel im Kongress weiter gestärkt. Für die Parteiführung im Kongress um Hakeem Jeffries könnten die neuen Abgeordneten zur Herausforderung werden.