Millionen von Menschen in Europa sind derzeit einer beispiellosen Hitzewelle ausgesetzt. Außergewöhnlich hohe Temperaturen haben große Teile von Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien fest im Griff. In zahlreichen Regionen gilt weiterhin die höchste Warnstufe, die mit extremen und potenziell gesundheitsschädlichen Temperaturen verbunden ist.

Frankreich meldete für die Nacht zum Dienstag die heißeste Nacht seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Mehr als die Hälfte des Landes war von der höchsten Hitzewarnstufe Rot betroffen, in zahlreichen weiteren Departements galt die zweithöchste Warnstufe. Damit waren etwa 90 Prozent der Bevölkerung betroffen.

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Wegen der extremen Hitze wurde das südfranzösische Atomkraftwerk Golfech heruntergefahren. Der Eiffelturm und das Louvre-Museum schlossen bereits am Nachmittag. Premierminister Sébastien Lecornu verstärkte die Bereitschaft des medizinischen Personals und ermöglichte das Verschieben von Operationen. Auch führt die Hitze offenbar zu mehr tödlichen Badeunfällen: Nach Angaben von Premierminister Sébastien Lecornu kamen seit vergangenem Donnerstag 40 Menschen bei Badeunfällen ums Leben, die meisten von ihnen junge Menschen.