Die schwere Hitzewelle in Südeuropa dauert an, in vielen Gebieten werden auch an diesem Montag wieder Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius erwartet. Nicht zuletzt in Spanien belastet das Wetter die Menschen: Im Südwesten des Festlands werden die Temperaturen teilweise sogar auf 43 Grad steigen, so die Vorhersage des Wetterdienstes Aemet. Für manche Regionen wurde die höchste Warnstufe „extremes Risiko“ ausgerufen. Auf den bei Urlaubern beliebten Balearen-Inseln, zu denen auch Mallorca gehört, ist es mit Temperaturen von bis zu 37 Grad vergleichsweise mild.

Im Nachbarland Portugal erwarten die Meteorologen in manchen Gegenden im Landesinneren, die an Spanien grenzen, Temperaturen von bis zu 43 Grad. Die aktuelle Hitzewelle auf der Iberischen Halbinsel hat vor etwa einer Woche ihren Anfang genommen. Für die kommenden Tage hat Aemet seine Prognosen jedoch etwas nach unten korrigiert, es wird wohl wieder etwas kühler werden.

Im Círculo de Bellas Artes in der spanischen Hauptstadt kühlen sich Menschen in einem „climate shelter“ (Klimaschutzraum) ab.

(Foto: Susana Vera/Reuters)

Ähnlich ist das aktuelle Bild in anderen südeuropäischen Regionen: „Eine außergewöhnlich hohe Hitzewelle“ suche derzeit den Südwesten Frankreichs heim, warnt der französische Wetterdienst. Er hat dort für zwölf Departements die höchste Warnstufe ausgerufen. Sie ist tituliert mit „absolute Wachsamkeit“. Seine Vorhersage: Die Hitzewelle werde in den kommenden Tagen gen Norden wandern.