Panagiotis Iossif, Akademischer Direktor des Museums für kykladische Kunst in Athen, über die Geschichte von Frauenkörpern aus der Perspektive von Männern.
Jeff Koons vor seiner „Balloon Venus Lespugue (Orange)“ im Museum für kykladische Kunst Athen
Paris Tavitian; © Museum of Cycladic Art
Das Museum für kykladische Kunst in Athen beherbergt eine weltweit einzigartige Sammlung einer der frühesten bekannten Mittelmeerkulturen mit Artefakten aus der Bronzezeit. In den letzten Jahren hat es sich jedoch auch einen Namen mit Wechselausstellungen gemacht, die Beziehungen zur zeitgenössischen Kunst herstellen. Gerade ist dort „Jeff Koons: ‚Venus‘ Lespugue“ zu erleben, eine Begegnung zwischen dem US-amerikanischem Balloondog-Erfinder Jeff Koons und einer seiner XL-Venusskulpturen sowie kaum handtellergroßen, prähistorischen Frauenfiguren.
taz: Herr Iossif, zehn prähistorische Frauenfigurinen mit ausgeprägten Geschlechtsmerkmalen treffen auf Jeff Koons







