Initiative gegen Vergesellschaftung: Eine Bank für Vermieter
Vier Berliner Geldinstitute stellen sich gegen die Vergesellschaftung. Sie bringen Gutachten in Stellung, die über internationale Konflikte raunen.
Vorstandsvertreter von Berliner Sparkasse, Volksbank, DKB und Investitionsbank Berlin beim Argumentieren gegen Vergesellschaftung
dts Nachrichtenagentur/imago
Dass die Idee der Vergesellschaftung privater Wohnungskonzerne nicht auf Gegenliebe bei jenen stoßen würde, die an der Finanzialisierung, also Spekulation auf dem Berliner Wohnungsmarkt mitverdienen, ist nicht überraschend. Dass sich jedoch gleich vier Berliner Banken zu einer „Initiative“ zusammenschließen, um sich in eine politische Debatte einzumischen, stellt trotzdem eine Besonderheit dar. Deutlich wird daraus zudem: Drei Monate vor der Abgeordnetenhauswahl ist die – für manche: drohende – Umsetzung des Volksentscheids Deutsche Wohnen & Co Enteignen wieder ein zentrales Thema in der Stadt.






