PfadnavigationHomePS WELTAuto-NewsTiefgarage der schwarzen MagieReifenentwicklung bei Pirelli Stand: 16:14 UhrLesedauer: 3 MinutenTief unter den Straßen Mailands arbeitet Pirelli an den Reifen von morgenQuelle: PirelliTief unter den Straßen Mailands arbeitet Pirelli an den Reifen von morgen. Was von außen oft wie schwarze Magie wirkt, beruht auf Simulationen, Messdaten und jahrzehntelanger Erfahrung. SP-X/Mailand. Mit 35 Grad brennt die Sonne auf den Asphalt, die Luft flimmert in den Straßen Mailands. Zehn Meter tiefer herrscht eine andere Welt. In den vier unterirdischen Etagen des Entwicklungszentrums arbeiten die Ingenieure von Pirelli am Reifen von morgen. Zwischen Prüfständen, Messanlagen und Laboren erklärt Testmanager Europa Andrea Arcaria eine Besonderheit des Gebäudes. Jede Maschine steht auf massiven Betonsockeln, viele davon zusätzlich luftgefedert. So sollen sich Vibrationen weder auf die Messergebnisse noch auf das Gebäude übertragen.
Längst werden Reifen nicht mehr nur auf der Teststrecke entwickelt. Computerberechnungen, digitale Zwillinge und Fahrsimulatoren gehören in der Branche ebenso zum Entwicklungsalltag wie Gummi und Asphalt. Künstliche Intelligenz hilft, große Datenmengen auszuwerten und neue Materialmischungen zu entwickeln. „Die virtuelle Entwicklung ersetzt aber nicht die Realität“, sagt Guido Carosio, der unter anderem die Testaktivitäten verantwortet. „Wir verlagern einen großen Teil der Arbeit von der Teststrecke auf Prüfstände und Simulatoren. Die endgültige Validierung erfolgt aber weiterhin auf der Straße und der Teststrecke.“







